Die etwas andere Meerschweinchenseite
  Heu pur
 
Produkt und Warentest für Meerschweinchen

Ötti-Warentest für pures Heu ohne Extrabeilage

Allgemeines zum Heu-Test

Heu ist ein Naturprodukt und somit ist davon auszugehen, dass nicht jede Tüte von ein und derselben Heusorte identisch ist. Innerhalb einer Charge sind vermutlich Schwankungen der Heuqualität möglich.
Unsere Tests basieren immer nur auf der Bewertung einer einzelnen Tüte einer Heusorte. Unser Testurteil ist somit als eine „Stichprobenbewertung“ anzusehen.

Des Weiteren sollte man sich überlegen, ob man seinen Schweinen Kaufhaus-Heu anbieten möchte, da eine chemikalische Nachbehandlung nicht immer auszuschließen ist. Unsere Öttis bekommen dieses "Industrie-Heu" nur, wenn das gute Bauernheu von uns nicht rechtzeitig nachgefüllt worden ist.

Woran erkennt man gutes Heu?
Einfach mal im Heu-Allerlei lesen!

  1. Vitakraft Mini-Heuballen ∗∗
  2. Heu aus dem Raiffeisenmarkt ∗∗∗∗
  3. Heu von Mümmel ∗∗
  4. Heu von K-Classic (Kaufland) ∗∗∗
  5. Kräuterheu von Multifit ∗∗∗
  6. Heu vom dm-Drogeriemarkt ∗∗∗
  7. Heu von EDEKA ∗∗
  8. Winston Heu von Rossmann ∗∗
  9. Fit + Fun Bergwiesenheu ∗∗∗
  10. Juwel Wiesenheu ∗∗∗∗
  11. Premium Wiesenheu von Speers Hoff ∗∗∗
  12. Mucki Bergwiesenheu ∗∗
  13. Alpenwiesen-Heu ∗∗

Ist das ein offizielles Testcenter? Sind die Testergebnisse repräsentativ?

Diese Fragen und mehr werden bei einem Blick hinter die Kulissen unseres Testlabors beantwortet.



Vite Verde Meerschweinchen Mini-Heuballen

Testbericht

Das Heu „Sommerwiese“ von Vitakraft ist in einer Plastiktüte in 20 kompakte Miniballen portioniert. Somit ist das Heu leicht zu entnehmen, obwohl es stark gepresst ist. Das ist allerdings auch schon der einzige Vorteil, den wir an den Miniballen entdecken konnten. Die stark gepressten, eckigen Heuballen sehen nicht gerade appetitlich aus und einzelne Halme lassen sich nur schlecht herausziehen. Rupft man die Ballen dann ein wenig auseinander, stellt man schnell fest, dass das Heu sehr kurzhalmig und krümelig ist. Die Halme sind brüchig und lassen sich leicht zerbröseln. Die Farbe ist grünlich, leicht gräulich. Gutes Heu sieht anders aus.
Scheinbar schmeckt gutes Heu auch anders. Zumindest haben unsere Schweine – die ja nun im Laufe ihrer Heutest-Karriere schon viele verschiedene Heusorten vor der Nase hatten – das Sommerwiesen-Heu von Vitaverde links liegen gelassen. Sie haben sogar demonstrativ die letzten Halme des vorigen Heus unten aus der Raufe gefressen und dann die Heuraufen nicht wieder besucht. Nach anderthalb Tagen ohne sichtbaren Heukonsum haben wir den Test dann schnellstens abgebrochen und wieder auf unser beliebtes Heu vom Bauern um die Ecke umgestellt. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir für den Preis einer Tüte Sommerwiesen-Heu einen riesigen Ballen vernünftiges Heu bei unserem Bauern bekommen…
Der hohe Preis (2,49 für ein Kilo) ist angesichts der Heuqualität keinesfalls gerechtfertigt.
Die restliche Tüte wird bei uns zum Rumwühlen in Heukisten etc verwendet, damit das Geld nicht ganz aus dem Fenster geworfen ist.
Den zweiten Stern bekommt das Heu, da es zumindest nicht gesundheitsschädlich ist (zumindest ist bei unserem kurzen Test niemand zu Schaden gekommen) und da es vielleicht von Meerschweinchen, die noch nie Heu bekommen haben, doch gefressen wird. Besser dieses Heu als gar keines.

Vita Verde Meerschweinchen Mini-Heuballen Vita Verde Meerschweinchen Mini-Heuballen

Testurteil

Ein extrem teures, kurzhalmiges und staubiges Heu im Klötzchen-Form, das von den Sifle-Öttis nicht gefressen wurde.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttester Wiesen-Andi:
    „Pah! Sommerwiese! Wurde da ein Aschenplatz gemäht, oder was?“  
  •  Kommentar von Produkttesterin Feinkost-Frieda:
    „Bäh, war das ein staubiges, krümeliges Zeug. Das rühr ich nicht an!“  


Raiffeisenmarkt Heu Test

Testbericht

Das Landwiesenheu vom Raiffeisen-Markt ist zu 1000g in einer Plastiktüte locker abgepackt. Es ist leicht zu entnehmen und sieht lecker hell-grün aus. Es riecht angenehm und dezent nach Heu. Die Halme sind im Vergleich mit anderen Heusorten recht hart. Dazwischen finden sich immer wieder kleine grüne Blätter und Kräuterstengel.
Das Heu macht insgesamt einen guten Eindruck, wurde auch gerne gemümmelt. Mit 2,99 pro Kilo ist das Landwiesenheu vom Raiffeisenmarkt im Vergleich mit anderen Anbietern bei der getesteten Qualität im Preis angemessen.

Raiffeisenmarkt Heu

Testurteil

Ein recht festes Heu mit Kräuteranteil, das gerne gemümmelt wird, und mit 2,99 pro Kilo auch bezahlbar ist.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Landwirt-Corny:
    „Für ein Discounter-Heu gar nicht übel. Nur die Liegeeigenschaften könnten besser sein. Ein bisschen pieksig beim Draufliegen.“  


Heu von Mümmel im Test

Testbericht

Das Alpenwiesenheu von Mümmel wird in 500g-Tüten locker abgepackt angeboten und lässt sich leicht entnehmen. Es sind grüne und braune Hälmchen enthalten und der Geruch ist heutypisch leicht würzig.
Optisch macht das Heu einen ganz guten Eindruck, leider ist es von der Konsistenz sehr dünnhalmig. Es fühlt sich fast ein bisschen „moosig, wattig“ an. Bei den Schweinchen scheint dies nicht so gut anzukommen. Sie waren während des Mümmel-Heutests deutlich seltener an der Heuraufe und haben oft nach neuem Heu geoinkt, obwohl die Raufe noch gut gefüllt war. Außerdem ist beim Auffüllen eine richtige Staubwolke zu bemerken und das wattige Heu verdichtet sich in der Raufe schnell zu einer festen Kugel, die nicht mehr angerührt wird.
Der Preis von 1,99 für 500g wäre selbst für sehr gutes Heu schon happig. Für uns war das Geld in den Sand (bzw. in den Heustaub) gesetzt. Dies haben wir insbesondere gegen Ende des Heu-Tests sehen müssen: Von den 500g Heu blieben 50g extrem kurze Halme zurück (weniger als 3cm), die von keiner Heuraufe gehalten werden können. Unglaubliche 130g (also ein Viertel des Gewichts!) war Staub, in dem kein einziger Halm mehr zu erkennen war! So eine große Menge Staub hatten wir bisher in keiner anderen Heuprobe.
Den zweiten Stern hat das Mümmel-Heu nur erhalten, da es nicht direkt schädlich ist - auch wenn es langfristig sicher zu einer sehr geringen Heuaufnahme der Öttis führt.
Mit einer verwertbaren Heumenge von lediglich 320g war das Mümmel-Heu zugleich das bisher teuerste und schlechteste Heu im Ötti-Test.

Heu von Mümmel Heustaub von Mümmel

Testurteil

Ein sehr wattiges Heu, das zu großen Teilen aus Staub besteht und bei den Öttis gar nicht gut angekommen ist.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Heunny:
    „Super-kuschelig zum Draufliegen. Das Mümmelheu ist ein prima Kopfkissen. Zum Essen hätte ich aber lieber was anderes.“  

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Heu von Kaufland im Test

Testbericht

Heu von Kaufland

Das K-Classic Bergwiesenheu wird in 1kg-Beutel zum Preis von 1,29 € angeboten. Es ist sehr stark gepresst, sodass es nur sehr schwer zu entnehmen ist. Entweder reißt man viele Heuhalme beim Entnehmen ab, oder man entfernt die Tüte vollständig und lagert das Heu in einer größeren Kiste o.ä.
Die Heuhalme sind überwiegen schön grün und es lassen sich auch recht viel Kräuterhalme und Blüten dazwischen finden. Im Geschmackstest kam das Bergwiesenheu ganz gut an. Die Öttis haben es brav und ohne Beschwerden weggeschmatzt.
Der Hersteller wirbt auf der Verpackung mit einem „angenehmen Duft“. Damit dieser Duft nicht nur die feinnasigen Schweinchen erfreut, sondern auch vom weniger geruchssensiblen Zweibein problemlos wahrgenommen werden kann, wurde vermutlich etwas nachgeholfen. Zumindest riecht das Bergwiesenheu so stark, dass man nicht glauben kann, dass dies der natürliche Kräutergeruch ist. Während des Tests war im Schweinezimmer ein deutlich stärkerer Heugeruch in der Luft, als wir es sonst gewohnt waren.
Positiv fällt dagegen auf, dass – im Gegensatz zu vielen anderen Heusorten – unten in der Tüte fast gar keine unbrauchbaren Reste waren. Halmig bis zum letzten Gramm.

Testurteil

Ein preisgünstiges Discouter-Heu von ordentlicher Qualität, das allerdings sehr geruchsintensiv ist.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttester Al(n)di:
    „Das Arme-Schweine-Heu schmeckt gar nicht so schlecht.“  

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Multifit Kräuterheu

Testbericht

Kräuterheu hört sich immer gut an. Denn da treffen zwei Schweinemampf-Favoriten aufeinander. Heu ist immer gut und Kräuter sind noch besser.
Die optische Mischung macht einen guten Eindruck. Viele verschiedene Halmlängen und –farben. So muss gutes Heu sein, damit man schön selektieren kann und sich tief in den Heuhaufen reinbohren kann, um den besten Halm herauszufiltern. Und weil jeder immer Lust auf ganz unterschiedliche Halme hat, ist der Beutel Ruck-Zuck leergefuttert. Leider bleibt unten eine ordentliche Schicht sehr kurzer Halme und Staub liegen, die von keiner Heuraufe mehr gehalten werden kann. Es sein denn, man verfüttert Heu aus Tupperdosen…

Multifit Kräuterheu

Testurteil

Eine leckere Mischung die für vier Schweine leider nicht lange reicht und einen großen Anteil Krümelreste enthält.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Conny-Halmi:
    „ Gut, dass ich nicht den Haufen unten in der Tüte essen muss. Davon würde ich bestimmt wieder Heuschnupfen kriegen.“  
  •  Kommentar von Produkttesterin Frieda-Halmi:
    „ Mir schmeckts und ich spiele gerne Halma. Möchte irgendwer mit mir Halma spielen? Hallo? Warum rennt ihr denn alle weg?“  


Heu von DM

Testbericht

Das Heu „Dein Bestes“ vom DM-Drogeriemarkt wird im typischen 1kg-Pressballen in einer Plastiktüte angeboten. Der Preis liegt mit ca. 1,30 Euro im günstigen Mittelfeld. Das Heu ist nur mittelmäßig stark gepresst und lässt sich daher noch gut entnehmen und „entfalten“. Durch die nicht ganz so starke Pressung bleiben die langen Halme erhalten. Die Halme sind überwiegend recht dünn, halten aber aufgrund der Länge gut in unseren Heunetzen.
Der Geruch ist leicht würzig und angenehm. Nur ein leichtes Heuaroma, das gut wahrnehmbar ist, aber nicht die ganze Wohnung „beduftet“. Die Farbe ist grün bis dunkelgrün. Gelbe und braune Halme sucht man in diesem Heu glücklicherweise vergebens. Stattdessen findet man kleine Blattreste zwischen den Halmen. Vermutlich handelt es sich dabei um die „wertvollen Kräuter“, die der Hersteller auf der Verpackung anpreist.
Im Geschmackstest ist das Heu durchschnittlich gut weggekommen. Die Öttis haben es brav gemampft, wenn auch nicht mit riesiger Begeisterung. Positiv ist uns aufgefallen, dass das Heu nur sehr wenig staubt und auch unten im Beutel fast kein Abfall in Form von Staub oder kurzen Halmen zu finden ist. Die Aufschrift „speziell entstaubt“, die auf der Verpackung zu finden ist, ist also nicht bloß eine leere Versprechung des Herstellers.

Heu von DM im Test

Testurteil

Ein günstiges, staubarmes, dünnhalmiges Heu, das im Geschmackstest durchschnittlich ausfiel.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin DMFRIEDA:
    „Tja, mittelmäßig. Ganz OK. Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.“  

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Heu von EDEKA

Testbericht

Wir lieben Lebensmittel. Allerdings nicht für Meerschweinchen. Das Heu von EDEKA war ein klarer Reinfall. Kurze, dünne Halme und viel Restgekrömmel in der Tüte. Das macht auch der recht günstige Preis von 1,29 € nicht wett. So wie sich das Heu anfühlt und aussah, so wurde es auch von den Öttis gefuttert: schlecht. Dafür kann man gut, und vor allem schnell, darauf liegen, denn das was nicht schon von alleine aus der Heuraufe fällt, wird schnell herausgewühlt. Vielleicht ist darunter ja noch leckeres Heu…

Testurteil

Wofür bekommt das Heu 2 Sterne? Einen gibt es dafür, dass es Heu und kein Abfall ist. Den anderen Stern bekommt es für die Liegeeigenschaften. Mager, aber mehr ist leider nicht drin.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Netto-Conny:
    „Schön weich. Und wann gibt es Heu?“  
  •  Kommentar von Produkttesterin Marktkaufrieda:
    „Hm lecker! Ach, das ist gar nicht das Heu von EDEKA? Wo ist das denn hin?
    Ach, da liege ich ja drauf!“  

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Winston Heu von Rossmann im Test

Testbericht

Kommen wir gleich zu Sache. Oder lieber erst gleich?
Winston Bergwiesenheu (besteht lt. Verpackung aus Wiesenheu. Der Berg scheint in der Fabrik verloren gegangen zu sein...) sieht aus wie geklont. Jeder Halm ist gleich dünn, gleich lang, gleich grüngrau und gleich geschmacksneutral.
Der Ötti-Gaumen hatte nicht viel zu lachen und die wattigweiche Konsistenz lud eher zum drauf schlummern ein. Das konnte man allerdings besonders gut.
Das Heu war den Öttis gleichgültig und somit fiel auch der Testbericht recht kurz aus, denn sie hatten Hunger auf richtiges Heu.
Kommen wir also gleich zum Fazit.

Testurteil

Sehr preisgünstiges Klonheu über das man aber nicht lachen kann.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Doppelgänger-Ninja:
    „Lonk ist ein Anagramm von Klon. Das ist euch gleich? Mir auch!“  
  •  Kommentar von Produkttesterin Der vierte Drilling:
    „Testbericht vom Winston-Heu kommentieren? Ich komme gleich!“ 


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Fit und Fun Bergwiesenheu

Testbericht

Das Bergwiesenheu von Fit + Fun ist im Handel in gepressten Ballen von 5 kg erhältlich. Farblich ist das Heu sehr frisch. Die Halme sind überwiegend hellgrün, einige etwas dunkler; braune Halme waren in unserem Testballen jedoch nicht zu finden. Der Geruch des Bergwiesenheus ist etwas intensiver, als wir es von unserem Bauernheu um die Ecke gewohnt sind, jedoch nicht unangenehm.

Fit und Fun Heu im Heunetz

Der 5kg-Ballen ist sehr fest gepresst, sodass wir erwarteten, das Heu vor dem Verfüttern etwas auseinander zupfen zu müssen. Um so erstaunter waren wir, dass sich Heuportionen in beliebiger Größe einfach so von dem Ballen „abbrechen“ lassen. Die Halme des Bergwiesenheus sind derart kurz, dass der Ballen nur gerade so sich selbst zusammenhält. Die Halme sind überhaupt nicht verwoben, sondern sehr kurz und auffällig gerade. Nur wenige Halme sind länger als 10 cm. Von den Öttis wurde dies negativ bewertet. Zum Einen blieb das Heu nur kurzzeitig im Heunetz. Bereits nach kurzer Zeit war das meiste davon herausgerieselt und wurde auf dem Gehegeboden zerstampft. Zum Anderen vermissten die Öttis das typische Heuzupfen. Schließlich gehört zum perfekten Heugenuss nicht nur der leckere Heugeschmack, sondern auch das Zupfen und Zerren, um den besten Halm freizulegen und anschließend das genüssliche 5-minütige, zufriedene Mümmeln, wenn man endlich den goldenen Halm erarbeitet hat. Das kann auch der günstige Preis von 1,40 Euro je Kilo nicht wieder gutmachen.

Testurteil

Ein günstiges Großgebinde mit qualitativ ordentlichem Heu – für den Ötti-Heugenuss leider jedoch viel zu kurzhalmig.

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttester Funtastischer-Fips:
    „Gut, dass wir das nur zum Testen essen müssen. Jeden Tag würde mir das nur noch wenig Fun machen und ich würde fragen, ob ihr noch ganz fit seid.“  


Juwel Wiesenheu

Testbericht

Das Juwel Wiesenheu ist in fest gepressten Tüten zu einem Kilo für 1,49 Euro erhältlich. Der Hersteller wirbt auf der Verpackung mit einem hohen Kräuteranteil und einer Ernte auf naturbelassenen Wiesen. Trotz aller Versprechungen wirkt das Juwel Wiesenheu auf den ersten Blick wie ein klassisches Discounterheu von mittelprächtiger Qualität. Doch wir wurden eines Besseren belehrt und positiv überrascht

Als das Wiesenheu aus der starren Verpackung befreit war, entfaltete es sich zu einem erstaunlich vielfältigen und interessanten Heu. Die Halme sind sehr unterschiedlich, überwiegend lang und etwas verworren. Farblich ist alles dabei von hell- bis dunkelgrün und minimal bräunlich. Auch für Laien ist erkennbar, dass es sich tatsächlich um verschiedene Grassorten handelt, da sowohl breite als auch schmale Halme in jeder Breite vorhanden waren. Das Juwel Wiesenheu enthält neben den Standard-Halmen tatsächlich einige Kräuterstängel und verschiedene Gräserblüten, die bei den Öttis besonders gut ankamen. Sogar einige kleine Knabberäste waren in der Packung zu finden – manch ein Hersteller würde derartige Extras separat als Nagerhölzer für 2,99 verkaufen…

Juwel Wiesenheu Nahansicht

Von der Konsistenz ist die Heumischung eher etwas hart und struppig, nicht so wattig-weich, wie wir es oft bei gepresstem Tütenheu erlebt haben. Dadurch ist es besonders knusprig beim Mümmeln.
Insgesamt wurde das Juwel Wiesenheu von den Öttis sehr gut angenommen und eifrig weggemampft. Der gesamte Tüteninhalt konnte bedenkenlos verfüttert werden. Krümelige Müllreste oder Staub waren nicht vorhanden.
Geruchlich wirkt das Heu sehr authentisch, keinerlei künstliche Duftnote. Es scheint sich tatsächlich um den ursprünglichen, natürlichen leichten Heugeruch zu handeln.
Mit nur 1,49 Euro je Kilo ist das Juwel Wiesenheu von erstaunlich hoher Qualität.

Testurteil:

Ein vielfältiges und knusprig-leckeres Heu zu einem Superpreis.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Juwel-Jubelarin_Ninja:
    „Wow! Ich hätte gedacht, dass das wenigstens…. drölf Euro gekostet hat, so gut wie das war!“
  • Kommentar von Produkttester Puschelfan-Fips:
    „Das Heu ist fast genauso gut wie das vom Bauern nebenan. Besonders lecker waren die kleinen Gräser-Puschel.“

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Premium Wiesenheu

Testbericht

Das Premium Wiesenheu von Speers Hoff ist lose zu einem Kilo in durchsichtigen Kunststofftüten erhältlich. Die Halme sind ausreichend lang und das Farbspektrum reicht von hellgrün über dunkelgrün bis hin zu einzelnen bräunlichen Halmen. Der Geruch ist heutypisch und scheint nicht künstlich verstärkt zu sein.

Das Heu liegt so locker in der Tüte, dass es sich spielend leicht entnehmen lässt. Leider ist das Heu sehr dünnhalmig und weich, sodass es sich im Heunetz schnell zu einer Kugel verdichtet, wenn ein Schweinchen sich auf der Suche nach dem besten Halm (immer in der Mitte, ganz unten!) mit dem ganzen Schweinebauch auf das Heu wirft. Das zerdrückte Heu wird dann nur noch sehr mäkelig gefressen, auch wenn es frisch aus der Tüte gut angenommen wurde.
Mit 1,49 Euro für 1 Kilo ist der Preis für ein Tütenheu als vergleichsweise günstig zu bezeichnen.

Testurteil:

Ein Mittelklasseheu im günstigen Preissegment, das leider etwas zu dünnhalmig und zu weich ist.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Komfortliegerin_Ninja:
    „Prima zum Reinkuscheln. Superweich. Ach das war Heu? Ich sollte das essen? Hat mir keiner gesagt.“

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Mucki Bergwiesenheu

Testbericht

Das Bergwiesenheu von Mucki ist für saftige 3,69 Euro für einen 800g-Beutel käuflich zu erwerben. Ebenso saftig sind die Versprechungen des Herstellers. Er verspricht eine einzigartige Vielfalt an Kräutern, Gräsern und gehaltvollen Samen und eine außergewöhnlich hohe Qualität. Recht geben mussten die Öttis dem Hersteller im Punkt der versprochenen Vielfalt. Tatsächlich entdeckten sie in der Tüte unterschiedliche Halme verschiedener Dicke und Breite und sogar kleine Blätter und Blüten (beispielsweise von Klee) fanden sich zwischen den Heuhalmen. Farblich waren die Heuhalme durchgängig sehr dunkelgrün. Geruchstechnisch lag das Bergwiesenheu schon an der Grenze dessen, was durchschnittliche Zweibeiner noch als angenehm empfinden. Bei geöffneter Tüte stellte sich schnell im ganzen Raum der bekannte „Ach, ihr habt Kleintiere“-Geruch ein.

Trotz dieses insgesamt recht positiven Gesamteindrucks schnitt das Bergwiesenheu im Ötti-Verbrauchertest längst nicht so gut ab, wie – auch angesichts des Preises – zu erwarten gewesen wäre. Die Öttis mampften das Bergwiesenheu nur mäkelig und drückten es in den Heunetzen überwiegend platt. Offenbar waren die Halme zu weich und zu kurz. Recht schnell verdichtete sich das Heu durch wühlende Schweine zu einer Press-Kugel, die nur noch wenig Anklang fand. Die kurzhalmigen Anteile rieselten gleich durch die Raufe hindurch. Das Befüllen von Heusocken war mit dem Mucki Bergwiesenheu wegen der geringen Widerstandskraft der Halme nur eingeschränkt möglich. Auch das allseits beliebte Zupfen an besonders langen Heuhalmen wurde vermisst, da der Großteil der Bergwiesenhalme eher mittellang bis kurz war. Auch die Crunshigkeit, die die Öttis bei Heu besonders schätzen, fiel für ihren Geschmack zu gering aus. Darüber konnten auch die kleinen Leckereien in Form von Blüten und Blättern nicht hinwegtäuschen.
Insgesamt waren die Öttis vom Luxusheu für fast fünf Euro je Kilo ziemlich enttäuscht.

Testurteil:

Ein kostspieliges Heu, das den hohen Erwartungen leider nicht gerecht wird.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Frieda aus Ostwestfalen:
    „Davon hatte ich mir mehr erhofft. Günstiges Flachlandheu aus Ostwestfalen hat mir besser geschmeckt.“

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Alpenwiesen-Heu

Testbericht

Das Alpenwiesen-Heu von Vitakraft aus der Produktreihe VitaVerde wird im Beutel mit 1 kg Füllgewicht für 1,99 Euro angeboten. Es fällt direkt auf, dass das Presspaket bei gleichem Gewicht ein deutlich kleineres Volumen aufweist (20 % flacher) als andere Kilopakete. Logische Konsequenz ist die stärkere Pressung des Heus, damit die gleiche Menge hineinpasst. Beim Entnehmen des Heu bemerkt man sofort, dass das Heu deutlich stärker gepresst ist als gewohnt. Damit eine Entnahme trotzdem möglich ist, ohne alles vorher auseinander zu zupfen, ist das Heu in Abständen von wenigen Zentimetern mehrfach quer und längs durchgesägt. Tatsächlich ist es dadurch möglich, eine Handvoll Heu vom hartgepressten Inhalt einzeln zu entnehmen. Der riesengroße Nachteil offenbart sich allerdings unmittelbar danach: Das Heu zerrieselt beim Auseinanderpflücken in winzigkleine Heukrümelchen.

VitaVerde Alpenwiesen-Heu

Zu großen Teilen besteht das Alpenwiesen-Heu aus Krümeln ("Halm"länge weniger als 1 cm), die durch jede Raufe hindurchrieseln und von den Öttis nicht als fressbares Heu sondern allenfalls als Bodenbelag wahrgenommen werden. Halme mit einer Länge von mehr als 10 Zentimetern sind die absolute Ausnahme. Dementsprechend fressen die Öttis auch nur einen sehr geringen Anteil des Alpenwiesen-Heus. Der größte Teil des Kilopakets landete direkt in der Einstreu.

VitaVerde Alpenwiesen-Heu

Obwohl der Hersteller auf der Verpackung selbst so treffend beschreibt, dass Meerschweinchen Raufutter für den Zahnabrieb, zur Förderung der Verdauung und des Wohlbefindens benötigen, zerschreddert er den - an sich angenehm grünen und aromatisch duftenden! - Inhalt derart, dass er von Meerschweinchen kaum noch gefressen werden kann. Die mümmeln nämlich Heu in seiner Ursprungsform in langen Halmen, die sie mit ihren ständig nachwachsenden Backenzähnen zermahlen. Es konnte dagegen noch nie beobachtet werden, dass Meerschweinchen Heu in Krümelform mit einer angefeuchteten Zunge vom Boden aufnehmen. Oder soll der Hinweis des Herstellers darauf abzielen, dass man darauf achten muss, neben dem Vitakraft Alpenwiesen-Heu auch noch vernünftiges Raufutter für den Zahnabrieb anzubieten? Wir wissen es nicht.

Testurteil:

Es extrem kurzhalmiges Heu mit sehr hohem Krümelanteil, der nur in der Einstreu aber nicht im Schweinemagen landet.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Hick-Hack-Flummi:
    „So ein kurz- und kleingehacktes Heu hab ich noch nie gesehen - außer in Bohnenform.“
  • Kommentar von Produkttester Fipsakraft:
    „Da sind gar keine Halme drin, sondern nur Krömmel.“

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