Die etwas andere Meerschweinchenseite
  Zweistreu
 
Produkt und Warentest für Meerschweinchen

Ötti-Warentest für Einstreu (Zweistreu)

Wenn sich Meerschweinchen dazu entschließen, domestiziert in einem Holzkasten zu wohnen, kommen sie um das Thema Einstreu nicht drumherum. Meerschweincheneinstreu gibt es aus vielen unterschiedlichen Materialien wie z.B. Stroh, Flachs, Lachs, Raps, Playmobilmännchenhaaren oder Baumwolle. Bis Juni 2015 hatten die sifle.de-Öttis SO viel Einstreu getestet, dass die erste Einstreu-Testseite einfach voll war. Es musste also einen zweite Seite zum Thema Einstreu her. Aber wie sollten die Testberichte logisch und für unsere Leser nachvollziehbar getrennt werden? Fips entschied: Gar nicht. So wurde einfach hinter die Seite Einstreu die Seite Zweistreu gestellt. Und wer weiß,vielleicht testen die Öttis im Ötti-Testcenter irgendwann sogar so viel, dass eine Dreistreu-Seite erstellt werden muss.

  1. Multi Fit Kleintierstreu ∗∗∗
  2. Baumwolleinstreu
  3. Nagerteppich
  4. Maiseinstreu

Ist das ein offizielles Testcenter? Sind die Testergebnisse repräsentativ?

Diese Fragen und mehr, werden bei einem Blick hinter die Kulissen unseres Testlabors beantwortet.



Multi Fit Kleintierstreu

Testbericht:

Die Kleintierstreu von Multifit wird in handlichen Presspaketen zu 3,9 kg für 2,19 Euro angeboten. Der Hersteller verspricht eine extra entstaubte sowie weiche und saugfähige Streu aus naturbelassenen Weichholzspänen.

Die Pakete haben eine praktische Größe, die sich auch im Kleinwagen oder sogar als Fußgänger problemlos transportieren lässt. Dafür ist natürlich die Füllmenge überschaubar. Im Ötti-Test reichte ein Paket gerade mal für einen Quadratmeter, da die Kleintierstreu deutlich weniger Volumen bildet als gröbere Holzflockeneinstreu. Für den Ostflügel des Schweineheims 3.0, der gerade mal 2,5 Quadratmeter Fläche hat, reichten auch zwei ganze Pakete nicht für eine angemessen hohe Füllung aus, sodass ein Reststreifen der Wohnlandschaft noch mit anderer Einstreu aufgefüllt werden musste. Da die Kleintierstreupakete von Multi Fit nur wenig gepresst sind, lässt sich der Inhalt leicht aus der Folie entnehmen und im Gehege verteilen. Die Pressklötze fallen praktisch fast von alleine auseinander.

Inhalt eines Pakets Multi Fit Kleintiereinstreu

Im Gegensatz zu Großgebinden von Pferdeeinstreu sind die Kleintierstreuflocken angenehm weich. Die Multifit Kleintierstreu (links im Bild) ist deutlich feiner und krümeliger, als es die Öttis von ihrer Hausmarke (rechts im Bild) gewohnt sind. Beim Laufen auf der Kleintierstreu entstehen kaum Raschelgeräusche. Dafür haften die kleinen Flöckchen etwas stärker am Öttifell und scheinen auch nicht so knusprig-lecker wie die groben Holzflocken zu sein, da sie im gesamten Testzeitraum von 14 Tagen kein einziges mal gemampft wurden.

Multi Fit Kleintiereinstreu links im Bild

Die kleinen Flocken blieben auch im weiteren Verlauf immer krümelig und bildeten keine wirklich trittfeste Matte, sodass Schweineschnellstarts mit einer Einstreufontäne verbunden waren. Schweinebohnen bleiben auf dem feinkrümeligen Untergrund immer sichtbar obendrauf liegen. Wird die Kleintierstreu fachmännisch durch die Öttis angefeuchtet, so verfärbt sie sich sichtbar dunkler. Dies hat den Vorteil, dass man jederzeit Verschmutzungen sieht und diese zielgerichtet entfernen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass jeder Öttirückstand im Schweinegehege sofort ins Auge springt. Die Saugleistung von Multifit Kleintierstreu war im Test vergleichbar mit gängiger Holzflockeneinstreu. Das Staubaufkommen war überschaubar.

In der Testphase, in der Multifit Kleintierstreu im Ostflügel des Schweineheims lag, wuchs auf einmal die Bohnenproduktion im Westflügel (der zu dem Zeitpunkt mit Fleece ausgelegt war) sprunghaft deutlich an. Scheinbar hatten die Öttis – aus Zweibeinsicht nicht erkennbare – Gründe dafür, weniger gerne in Multifit Kleintierstreu hineinzuötten. Da Einstreu im Wesentlichen aber als Schmutzfangunterlage für Meerschweinchen dienen soll, ist dies eher als Minuspunkt zu werten.

Testurteil:

Weiche, feinkrümelige Holzflockeneinstreu, die recht schnell zu einer verschmutzten Optik führt, aber ohne Schwerlasttransporter bequem zu transportieren und angenehm zu verarbeiten ist.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin McKnusperflocke:
    „Geschmacklich ungenügend. Einstreu muss nicht nur saugen, sondern auch knuspern.“
  • Kommentar von Produkttesterin Flummi-Rosetti:
    „Für Puschelpelzträger wegen der Feinkrümeligkeit nicht zu empfehlen“


Baumwolleinstreu

Testbericht

Das Baumwolleinstreu von Multi Fit wird in Tüten mit 30 l Inhalt (dies entspricht 3 kg) für 7,49 Euro angeboten. Die Baumwolleinstreu unterscheidet sich stark von allen anderen Einstreusorten, die die Öttis bisher getestet haben, denn die Konsistenz ist gar nicht flockig oder rieselig, sondern vielmehr wattigweich und etwas klumpig. Es handelt sich nicht um die großen weißen Baumwollflocken (die groß auf der Verpackung abgebildet sind), sondern um kleine Kerne, die überwiegend aufgebrochen sind und an deren Außenhülle kurze Baumwollfasern fest haften. Ob es sich um Reste aus der Baumwollernte handelt, ließ sich nicht nachvollziehen, jedoch gibt der Hersteller an, dass es sich bei dem Produkt um 100 % Baumwolle handelt.

Baumwolleinstreu

Die Baumwolleinstreu ist trotz der vielen Schalenteile angenehm weich und kann zu einem ordentlichen Volumen aufgelockert werden. Allerdings ist dieses Volumen nicht sehr standhaft, sodass die Einstreuschicht selbst von fliegengewichtigen Meerschweinchen schnell stark zusammengedrückt wird. Der Verbrauch ist damit relativ hoch. Mit dem 3 kg Beutel hätten wir gerade mal gut einen halben Quadratmeter einstreuen können. Daher haben wir es nur zur Hälfte als alleinige Einstreu und die andere Hälfte - wie auch vom Hersteller empfohlen - als Wohlfühl-Überstreu über die gewohnten Holzspäne verwendet. Auf diese Weise konnten wir immerhin ca. einen Quadratmeter vom Schweineheim mit Baumwolleinstreu abdecken. Die Öttis fanden die Baumwolleinstreu uninteressant, knabberten sie einmal probeweise an, haben dann aber - vermutlich wegen des pelzigen Gefühls auf der Zunge - keine weiteren Geschmacksproben genommen.

Baumwolleinstreu

Die Versprechen des Herstellers lauten: Baumwolleinstreu ist ideales Nestbaumaterial, bindet Feuchtigkeit, reduziert Gerüche, ist staubfrei und gibt wohlige Wärme. Die Erfahrungen der Öttis waren: Baumwolleinstreu hat eine angenehm kuschelig-warme Oberfläche und ist tatsächlich staubfrei. Anstelle von Staub flogen dafür kleine Baumwollfasern herum. Nestbau wurde nicht beobachtet.

Die Flummi-Bummi-Fabrik, die während der Testphase komplett mit Baumwolleinstreu ausgestattet war, wurde von den Öttis nicht häufiger besucht als sonst. Scheinbar war die weiche Wolleinstreu für sie nicht angenehmer als Holzflockeneinstreu. Trotz der nur mäßigen Besuchszeiten bildete sich unter der besagten Hütte innerhalb weniger Tage eine festgedrückte Baumwollmatte, die die Schweinefeuchtigkeit zwar aufgesaugt, aber auch festgehalten hatte. So war die Entsorgung der Baumwollschicht eine äußert müffelig-feuchte Angelegenheit. Zum Ärger des Reinigungspersonals hatte sich die angefeuchtete Baumwolleinstreu fest mit dem PVC-Boden des Schweineheims verbunden und ließ sich nur mit viel Geschrubbe und einer extragroßen Portion Essigessenz wieder lösen. Einen so stark verschmutzten Gehegeboden hatten die Öttis nur selten erlebt. Industrieanfragen zum Thema Zweikomponenten-Superklebstoff aus der perfekten Rezeptur von Baumwolleinstreu und Schweineurin werden gerne beantwortet...

Baumwolleinstreu

Die Verwendung von Baumwolleinstreu als Überstreu über Holzflocken erwies sich auch nicht als besonders empfehlenswert, weil Holzflocken nun mal die Eigenschaft haben, an Baumwolle anzuhaften. Dies weiß wohl jeder Schweinehalter, der schon mal im Baumwoll-Sonntagsanzug das Schweinegehege ein wenig saubergemacht hat und anschließend drei Rollen Klebeband benötigte, um den Stoff von den Einstreuflocken zu befreien. Der gleiche Effekt zeigte sich auch beim Bauwolleinstreu. Innerhalb kürzester Zeit war die obendrauf gelegte und leicht angedrückte Baumwolleinstreu von den Öttis untergepflügt worden und die Baumwollflocken waren als solches gar nicht mehr erkennbar, da sie rundherum mit Einstreuflocken paniert waren. Der weiche Kuscheleffekt war schnell dahin und stattdessen bot sich ein optisch etwas useliger und klumpiger Einstreuanblick.

Baumwolleinstreu

Der Preis von 7,49 Euro für drei Kilo Baumwolleinstreu ist verglichen mit anderen Einstreualternativen deutlich höher. Nur mal als Vergleich: ein Kilo Holzflockeneinstreu - die wesentlich ergiebiger ist als Baumwolleinstreu - kostet im Großballen deutlich weniger als 50 Cent und ein Kilo reine Baumwolle - also wirklich die weiße Watte, nicht die Reste, die an Kernen haften - kosten an der Börse ca. 1,30 Euro. Somit erscheint Baumwolleinstreu mit ca. 2,50 Euro je Kilo nicht gerade günstig. Angesichts des sehr hohen Verbrauchs kommt Baumwolleinstreu für die Öttis ohnehin gar nicht in Frage. Und nach den ernüchternden Erfahrungen hatten sie danach auch gar kein Interesse mehr daran.

Testurteil:

Sehr hochpreisige Einstreuvariante, die lange feucht bleibt, schnell plattgedrückt ist, starke Verschmutzungen auf dem Untergrund hinterlässt und für die Öttis keinerlei erkennbaren Vorteil gegenüber Holzflockeneinstreu hatte.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Cotton-Eye-Fips:
    „Strick dir mal lieber ein paar Socken davon. Da haste mehr von.“
  • Kommentar von Produkttesterin Baumwollflocki:
    „Ich wäre beim Saubermachen fast mit weggekommen, weil ich mit einer Baumwollflocke verwechselt wurde!“


Nagerteppich

Testbericht

Der Nagerteppich von Multi Fit wird in unterschiedlichen Größen angeboten. Die Öttis haben Größe M (steht „M“ vielleicht für „Meerschweinchen“?) ausprobiert, die mit gerade mal 40 x 25 cm erstaunlich klein ist, da es sich laut Hersteller um einen Bodenbelag für das Nagerheim handelt. Die Maße sind gerade mal für ein Schweinehäuschen in M-Dimensionen passend (nicht ansatzweise für ein ganzes Schweineheim), sodass die Öttis den Nagerteppich als Bodenbelag im Lokschuppen verwendet haben.

neuer Nagerteppich unter dem Lokschuppen

Die Matte ist ca. einen Zentimeter dick und besteht aus kurzen Hanffasern, die sich leicht aus dem Teppich herauszupfen lassen. Laut Hersteller handelt es sich um 100% natürliche und nachwachsende Rohstoffe. Außerdem werden dem Nagerteppich die Eigenschaften wärmeisolierend, staubfrei, ungezieferabweisend und allergikergeeignet zugewiesen. Auf der Verpackung findet sich außerdem der Hinweis, dass die Matte den natürlichen Spieltrieb der Nager anregen soll, da sie es angeblich lieben, an den Matten zu nagen, zu zerren und die Fasern für den Bau eines kuscheligen Ruhelagers zu nutzen. All dies traf bei den Öttis überhaupt nicht zu. Sie beguckten sich kurz den neuen Teppich, schnupperten ihn einmal an – und ignorierten ihn dann. Scheinbar wurde er weder als sonderlich schmackhaft noch als interessant oder bequem bewertet. Beschäftigung mit dem Nagerteppich wurde zu keinem Zeitpunkt beobachtet. Das Höchstmaß an Nagerteppichbenutzung war, wenn gelegentlich - mehr oder weniger zufällig - eine Bohne darauf abgeworfen wurde. Das wars.

Meerschweinchendame Muffin auf dem Nagerteppich

Auch nach der ersten Begutachtung wurde der Nagerteppich von den Öttis ignoriert. Da der Teppich an Muffis angestammten Schlafplatz unter dem Lokschuppen lag, nutzte Muffi den Teppich für den Zeitraum des Tests als Schlafuntergrund. Muffi machte keinen Unterschied, ob der Teppich unterm Lokschuppen lag oder nicht. Wenn Muffi unterm Lokschuppen schlafen will, dann schläft sie dort – Nagerteppich hin oder her. Allerdings konnten wir bereits nach wenigen Tagen bzw. Nächten die negativen Eigenschaften des Nagerteppichs entdecken: Die Hanfmatte saugt Pipi auf und bleibt tagelang feucht und vollgesaugt. Die Farbe der Matte wechselte bereits nach wenigen Tagen von beige nach unappetitlich bräunlich. Ähnlich unappetitlich war auch der müffelige Geruch. Die Hanfmatte trocknete gar nicht mehr richtig auf und war auch am Abend noch von der nächtlichen Benutzung fühlbar nass und schwer. So wurde der Nagerteppich nach nur einer Woche in einem sehr unschönen Zustand dem Hausmüll zugeführt. Schließlich wollten wir nicht riskieren, dass Muffis Pfotenballen des nachts durch die nasse Hanfmatte Schaden nehmen.

Staubfrei und allergikergeeignet mag die Hanfmatte sein, allerdings ist es angesichts des Preises (30 Euro pro Quadratmeter bei Größe M) für Normalverdiener ohnehin kaum möglich, das Schweineheim komplett mit Nagerteppich auszulegen. Für unser Schweineheim mit ca. 5,5 Quadratmeter müssten wir glatt 165 Euro hinblättern. Aber für Großgehege gibt’s ja glücklicherweise auch die XL-Matten in 50 x 125 cm für knapp 13 Euro. Da kostet der Quadratmeter „nur“ noch knapp 21 Euro. Ein Hanfmattenbelag fürs Schweineheim läge damit bei ca. 115 Euro. Angesichts dieser Preise wäre der Nagerteppich allenfalls eine Möglichkeit für kleine Gehegeecken– sofern man ihn überhaupt verwenden würde. Angesichts der feucht-müffeligen Erfahrungen unterm Lokschuppen wollten wir darauf lieber verzichten.

schmutziger Nagerteppich

Solange das Schweineheim nur teilweise (bzw. im Falle der Öttis fleckchenweise) mit Nagerteppich ausgelegt ist und ansonsten normales Einstreu vorherrscht, ist von der Staubfreiheit des Teppichs leider kaum etwas zu bemerken. Ob die Hanfmatte tatsächlich ungezieferabweisend ist, wie der Hersteller verspricht, konnten die Öttis nicht ausprobieren, da sie im Testzeitraum glücklicherweise parasitenfrei waren. Immerhin haben sich die Öttis durch die Hanfmatte keine neuen Untermieter ins Schweineheim eingeschleppt. Das ist ja auch schon mal was.

Testurteil:

Ein extrem teurer Bodenbelag ohne jede Funktion für die Öttis. Nässestau im Preis inklusive.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Knüpfips:
    „Ich kauf nur Teppiche mit Kinderarbeit.“

Kaufen bei Amazon und damit kostenfrei die Öttis sponsern
Maiseinstreu

Testbericht

Mais-Einstreu von activa ist für ca. 6 Euro in Beuteln mit 3,6 kg Inhalt erhältlich. Es handelt sich um trockene Krümel, die ausschließlich aus Maiskolbenspindeln bestehen. Laut Hersteller sind ausschließlich unbelastete Pflanzenfasern ohne chemische Zusätze enthalten, die daher auch für sensible Nager geeignet sind. Desweiteren wird versprochen, dass Mais-Einstreu extrem saugstark und voll kompostierbar ist.

Maiseinstreu im Ötti-Test

Beim Öffnen der Plastiktüte fiel direkt ein eigenartig säuerlich-gemüsiger Geruch auf, der an Trockengemüsemischungen erinnerte. Glücklicherweise verflog dieser Geruch jedoch recht schnell und war zumindest für Zweibeinnasen im weiteren Testverlauf nicht mehr wahrnehmbar. Die Krümel der Mais-Einstreu, die etwa die Größe von Popcornkrümelresten in einer Popcorntüte haben, sind erstaunlich hart und teilweise pieksig-spitz, dabei aber angenehm staubfrei.

Die Öttis haben testweise die Flummi-Bummi-Fabrik vollständig mit Mais-Einstreu ausgestreut (bzw. ausstreuen lassen). Darüber hinaus wurde Mais-Einstreu im Zoll und in Fips' Rumpelkammer als Überstreu über die gewohnte Holzflockenschicht gestreut.

Maiseinstreu im Ötti-Test

Die Öttis wurden von dem täuschenden Gemüseduft der Mais-Einstreu unmittelbar angezogen und Muffi nahm gleich umfassende Geschmacksproben, die jedoch wohl nur mittelprächtig ausfielen. Jedes Schweinchen musste mehrfach ausprobieren, wie sich Mais-Einstreu an den Gummifußsohlen anfühlte und es gab eine mehrfache Schweinepolonaise durch die Fabrikhallen. Dabei fiel direkt auf, dass Mais-Einstreu ein unglaublich lauter Untergrund ist, der selbst federleichte Schweinedamen wie Trampeltiere klingen ließ. Das Schweineheim mutierte zum Resonanzkörper für jeden Schweine-Trippelschritt und selbst Schwerhörige konnten mit dem Rücken zum Schweinegehege zuverlässig vernehmen, sobald ein Schwein die Mais-Streu-Fläche betrat.

Maiseinstreu im Ötti-Test

Die Saugleistung der Maiseinstreu fiel nicht gerade zufriedenstellend aus. Beim Misten waren die Maiseinstreu-Ecken deutlich nasser als gewöhnlich. Die harten Maisspindelkrümel wiesen eine deutlich geringere Saugleistung auf, als die Öttis es von Holzflockenspäne gewohnt waren. Um diese These wissenschaftlich zu überprüfen, führten die Öttis noch einen objektiven Vergleichstest der Saugleistung zwischen Holzflocken und Maiseinstreu durch. Gleichgroße Häufchen von Holzflocken und Maiseinstreu wurden auf einen glatten Untergrund gegeben und mit einer Blumenspritze mittig besprüht. Fünf Spritzer Wasser aus der Blumenspritze simulierten eine durchschnittliche Ladung Öttilulu nach einem ordentlichen Stück Gurke. Nach fünf Minuten Aufsaugzeit wurde die Einstreu zur Seite geschoben. Es zeigten sich deutliche Unterschiede: Während unter der Maiseinstreu das Wasser deutlich auf dem Untergrund stand, hatten die Holzflocken das Wasser nahezu vollständig aufgesaugt, sodass der Untergrund fast komplett trocken war. Allerdings sieht man auf den Versuchsbildern auch, dass bei Holzflocken deutlich mehr Krümel und Staub zurückbleiben, als bei der fast staubfreien Maiseinstreu.

Maiseinstreu im Ötti-Test

Die Maiseinstreu war der gewohnten Holzeinstreu abgesehen vom tatsächlich deutlich geringeren Staubaufkommen in allen anderen Belangen unterlegen. Auch der Preis von fast sechs Euro für eine Menge, die nur gut einen Quadratmeter Schweineheim abdeckt, kam bei den Öttis nicht gut an.

Testurteil:

Eine hochpreise und hart-pieksige Einstreu, die leider fast gar nicht saugt und daher von den Öttis als ungeeignet bewertet wird.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Fipspindel:
    „Knirschen? Hab ich nicht gehört.“
  • Kommentar von Produkttesterin Maismuffin:
    „Das war ein Einstreutest? Das hat mir keiner gesagt. Schmeckte auch nicht dolle.“
  • Kommentar von Produkttesterin Kirmesbudenflummi:
    „Total enttäuschend. Ich hab die Maiskrümel ganz warm gehalten, aber es kam kein einziges Popcorn raus.“

Kaufen bei Amazon und damit kostenfrei die Öttis sponsern

Eine gepflegte Lady im Haus? Oder einen metrosexuellen Bock?
Oder ein total zerzaustes Notschwein bekommen?
Hier gibt es auch Testberichte zu Pflegeartikeln!


Testlabor für Meerschweinchen Produkte Testberichte über Meerschweinchen-Häuser Testberichte über Meerschweinchen-Kuschelsachen Testberichte über Heuraufen Testberichte über Meerschweinchen-Spielzeug Testberichte über halmiges Meerschweinchen-Futter Testberichte über kugeliges Meerschweinchen-Futter Testberichte über kugeliges gemixtes Meerschweinchen-Futter Testberichte über pures krümeliges Meerschweinchen-Futter Testberichte über gemixtes krümeliges Meerschweinchen-Futter Testberichte Meerschweinchen-Heu Testberichte Meerschweinchen-Heu Testberichte über Einstreu Testberichte über Meerschweinchen Einstreu Testberichte f&uumlr Meerschweinchen-&Uml;berstreu Testberichte über Meerschweinchen-Pflegeartikel Testberichte über Reinigungsartikel Der Startpunkt von www.sifle.de

nach oben
 
  Online seit dem 22.01.2007. Bisher waren 1365975 Besucher hier!

Kaufen bei Amazon und damit die Öttis sponsern

Alle Inhalte von www.sifle.de, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright).

Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei den Erstellern der Website www.sifle.de.

Datenschutz - Impressum - Was darf ich von sifle.de verwenden? - Unterstützung?