Die etwas andere Meerschweinchenseite
  Krümeliges Mix
 

Ötti-Warentest für gemixte krümelige Leckerchen

Warentest für krümeliges Meerschweinchen Futter

Auf dieser Seite werden gemixte krümelige Leckereien vorgestellt und getestet. Oft bestehen gemixte Mischungen aus gemischten Mischkrümeln von puren Krümeln. Die Hersteller mixen gerne eigene Mischungen, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist. Außer es sind mal wieder diverse Einzelkrümelbeutel vom Regal gefallen. Dann entsteht plötzlich eine ganz besondere Mischung. Nimmt man dann auch noch die ganz teuren Einzelkomponenten wieder hinaus, hat man sogar eine "ausgesuchte" Mischung!

  1. Happy HiO Mix ∗∗∗∗
  2. Blattwerk ∗∗∗
  3. Blütenwiese Deluxe ∗∗∗∗
  4. Fischers Päppel-Mix ohne Getreide ∗∗∗∗
  5. Fischers Päppel-Mix mit Getreide ∗∗∗∗
  6. Premium Natur-Mix von Hanseaten ∗∗
  7. Kräutermix "Odenwald" ∗∗∗∗∗
  8. Wiesenkräuter von JR Farm ∗∗∗
  9. Agathes Frühstück ∗∗∗∗
  10. Kunterbunter Blütenregen ∗∗∗∗
  11. Wutzgenuss ∗∗∗∗∗
  12. Degu extra-light ∗∗∗
  13. Wirbelchen ∗∗∗∗
  14. Schlemmertöpfchen ∗∗∗∗
  15. Premium Natur-Mix getreidefrei ∗∗
  16. Grainless Kamille Löwenzahn ∗∗∗
  17. Grainless Snack plus Salbei & Löwenzahn ∗∗∗
  18. Blütenmix ∗∗∗∗
  19. Sensitiv Bauerngarten ∗∗∗
  20. Sensitiv Klostergarten ∗∗∗
  21. Zupfelschmaus ∗∗∗∗∗

Ist das ein offizielles Testcenter? Sind die Testergebnisse repräsentativ?

Diese Fragen und mehr, werden bei einem Blick hinter die Kulissen unseres Testlabors beantwortet.



Happy HiO Mix

Testbericht

Der Happy Hio Mix ist eine Spezialmischung aus dem Hasenhaus im Odenwald. Diese Mischung ist lt. HiO immer zu 100% getreidefrei und es befinden sich über 20 verschiedene Leckereien darin. Ein bunter "Alles in Einem" Mix aus handverlesenem Heu, Gemüse, Kräutern, Blüten, Blättern, Obst und Pellets. Leider ist die Mischung immer mit anderen Bestandteilen versehen, was einen 100%igen Geschmackstest nicht möglich macht. Möchte man allerdings einen bestimmten Bestandteil NICHT in der Mischung haben, kann man das HiO-Team diesbezüglich kontaktieren.

Ein leckerer, getreidefreier Streu-Snack für das ganze Schweineteam. Den einen Stern Abzug gibt es nur, da der Inhalt des Mixes immer variiert.

Happy Hio Mix

Kommentare

  •  Kommentar von Produkttesterin Horror-Frieda :
    „ Boah, das ist voll lecker! “
  •  Kommentar von Produkttesterin Der kleine Kobold :
    „ Für jeden was dabei! Und den Rest kann man wie ein Staubsauger wegnüsseln! “


 Blattwerk

Testbericht

Das Blattwerk haben wir auf der Heimtiermesse in Hannover nach unserem Großeinkauf beim Kaninchenladen netterweise als Probe erhalten. Es handelt sich dabei um eine getrocknete Blattmischung von Apfel, Birne, Johannisbeere und Heidelbeere.
Wir hätten es vermutlich nicht selbst ausgewählt und waren erstaunt, wie gerne die Öttis das Blattwerk weggemümmelt haben. Es wurde nicht im Rekordtempo aufgefressen, aber regelmäßig war eine Schweinenase an und in der Blättermischung anzutreffen.
Im Blattwerk sind keine weiteren Inhaltsstoffe als die puren Blätter enthalten, somit ist es eine sehr natürliche Schweinenahrung und kann ohne schlechtes Gewissen regelmäßig verfüttert werden. Den Preis mit fast zwei Euro für 100g finden wir recht heftig – schließlich handelt es sich „nur“ um Obstbaumblätter, die man problemlos selbst trocknen kann. Allerdings hat nicht jedermann Zugang zu Obstbäumen und Platz zum Trocknen. Somit ist das Blattwerk als eine Art „Convenience- Produkt“ für verwöhnte Stadt-Meerschweinchen mit einem Faible fürs Landleben anzusehen.

Blattwerk Blattwerk

Testurteil

Ein recht teurer, aber leckerer und natürlicher Snack für Meerschweinchen.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Heuschrecken-Frieda: „Schade, dass gar keine Knabber-Äste mehr an den Blättern waren.“
  • Kommentar von Produkttester Freeclimb-Andi: „Super! Jetzt muss ich endlich nicht mehr auf Obstbäume klettern, um an die leckeren Blätter zu kommen.“

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Blütenwiese Deluxe im Test

Testbericht

Die Blütenwiese Deluxe trägt ihren Namen – im Gegensatz zu vielen Industriefuttermitteln mit blumigen Titeln – vollkommen zurecht. Es ist tatsächlich genau das drin, was draufsteht: Jede Menge Blüten in verschiedenster Form und Farbe. Laut Hersteller sind folgende Blütensorten enthalten: Löwenzahn, schwarze Malve, Ringelblume, Orange, Kornblume, Hibiskus, Kamille, Rose, Lavendel, Hopfen, Rotklee, Sonnenblume und Gänseblümchen.

Von einigen Sorten (z.B. Löwenzahn, Kamille und Kornblume) sind ganze Blüten enthalten, während von anderen Sorten (z.B. Rose und Sonnenblume) einzelne Blätter eingestreut sind. Die Mischung ist teilweise recht fein – was an den naturgemäß kleinen Blütenblättern liegt – aber es geht trotzdem kaum etwas von der Mischung verloren, weil die Blätter scheinbar so lecker sind, dass auch einzelne Blütenblätter noch aus den Einstreuflocken herausgeschnobbert werden. Angesichts dieser Tatsache lässt sich auch der nicht ganz günstigen Preises von 2 Euro für 100g akzeptieren. Dabei ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass keine billigen Bestandteile beigemischt sind, die den Gewichtsanteil nach oben verschieben. Es sind tatsächlich ausschließlich reine Blüten enthalten – nichts anderes!

Die Blütenblätter haben fast nichts ihrer ursprünglichen Farbe und Leuchtkraft eingebüßt, sodass dieses Futter als netten Nebeneffekt auch noch einen schönen Farbtupfer im Schweinestall darstellt.

Meerschweinchen Conny schnüffelt an der Blütenweise Deluxe Meerschweinchen Fips kramt die Blütenweise Deluxe aus dem Einstreu

Testurteil

Ein exklusives und naturbelassenes Schmatzerchen für besondere Festtage, das nicht nur hübsch aussieht, sondern auch noch gut schmeckt.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Connyblümchen:
    „Mjammi! Die Blumenmischung ist ein Schmatz, den ich ganz besonders gerne mag“
  • Kommentar von Produkttester Schnittblumenfips:
    „Frauen kann man mit Blumen vielleicht beeindrucken. Ich fress sie trotzdem lieber selber auf. “

Hier gibt es die Blütenwiese Deluxe zu kaufen
Fischers Päppelmix vom Hasenhaus im Odenwald im Test

Testbericht
(getreidefrei - "mit Getreide" im Anschluss an diesen Test)

Fischers Päppel-Mix wird vom Hasenhaus im Odenwald in losen Abfüllungen verschiedenster Größen angeboten: vom 100g Probier-Tütchen bis hin zum 5000g-Sparpaket.

Im Päppelmix sind folgende Zutaten enthalten: Pastinake, Erbsenflocken, Weintraubenbeeren, Apfel, Karotte, grüner Hafer ohne Ähren, Ringelblume, Pfefferminze, Bananentaler, Kamillenblüten, Löwenzahn, Ananasstückchen, grüner Dinkel ohne Ähren. Laut Hersteller handelt es sich um eine Auswahl kalorienhaltiger und besonders nahrhafter Zutaten für Meerschweinchen, die an Gewicht zulegen sollten. Glücklicherweise sind die zuckerhaltigen Weintraubenbeeren, Bananentaler, Äpfel und Ananasstückchen nur in sehr geringer Menge enthalten, sodass die Mischung noch ohne Sorgen verfüttert werden darf. Alle Bestandteile sind in so großen Stückchen enthalten, dass man sie noch eindeutig identifizieren und bequem aus der Hand verfüttern kann. Die einzigen Krümel in der Tüte stammen von den Kamillenblüten, sodass die Mischung keinerlei staubigen Rest am Boden der Tüte enthält. Ungesunde Zusatzstoffe oder billige Füllmittel, wie sie in industriellen Futtermischungen meist enthalten sind, sucht man im Fischers Päppel-Mix vergeblich. Alle Zutaten sind lediglich getrocknet und ansonsten im vollkommen naturbelassenen, unverfälschten Rohzustand.

Pastinakenreste

Der Preis für 500g liegt bei 3,25 Euro und ist somit angesichts der hochwertigen Rohstoffe als angemessen zu bezeichnen.

Geschmacklich hat der Päppelmix bei den Öttis sehr gut abgeschnitten. Ohne Bedenken wurden sowohl die erste als auch alle weiteren Kostproben des Fischer-Päppelmix eingesaugt – und das im Rekordtempo. Alle Schweinchen waren sich einig, dass diese Mischung äußerst lecker ist und somit auch im Krankheitsfall ein Superleckerchen ist, das sicherlich manches appetitlose Schweinchen zum Fressen animieren kann. Lediglich die Pastinakenwürfel wurden verschmäht und blieben regelmäßig einsam auf der Korkröhre zurück, wenn der restliche Mix bereits weggesaugt war. Beim Fototermin für diesen Test blieben 4 Stück übrig (helle Würfel - im Bild rechts).

Der Fischers Päppel-Mix ist ein Produkt, das haarscharf an der vollen 5-Sterne-Bewertung vorbeigeschrammt ist. Gäbe es bei den Öttis auch halbe Sterne, hätte der Päppelmix wohl 4,5 Sterne bekommen. Der einzige Grund für den Punktabzug: Der Anteil an zuckerhaltigen Inhaltsstoffen und der hohe Kaloriengehalt, der für normal- oder leicht übergewichtige Schweinchen nicht regelmäßig zu empfehlen ist.

Fischers Päppelmix vom Hasenhaus im Odenwald

Testurteil

Ein besonders nahrhafter und leckerer Snack für Meerschweinchen, der allerdings bei normalgewichtigen Tieren nicht übermäßig verfüttert werden sollte.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Bratpfannenfrieda99:
    „Für diesen Produkttest habe ich sogar meine schlanke Linie riskiert – es hat sich gelohnt! “
  • Kommentar von Produkttesterin IchFindeFriedaDick:
    „Die Frieda sollte mal lieber Diät-Produkte testen…“
  • Kommentar von Produkttesterin Bratpfannenfrieda99:
    „Ey! Kann mal jemand diese unverschämte Produkttesterin sperren?“

Optional: Fischers Päppelmix mit Getreide

Fischers Päppelmix gibt es auch mit Getreide, welches im Öttimagen eigentlich nichts verloren hat. Der Zusatz zum normalen Päppelmix besteht aus weichem Süßmais, Braunhirse und Kolbenhirse.

Wenn Meerschweinchen die Mischung auswählen dürften, würden sie die „mit-Getreide“ Variante ebenso oft wählen, wie wir Menschen bei McDonalds essen und Cola trinken. Ungesund aber trotzdem.

Da diese Mischung sich insgesamt testmäßig von der getreidefreien Variante nur unmerklich unterscheidet (und die Tester zu vollgefressen waren), haben die Öttis sich entschlossen, keinen extra Testbericht zu verfassen und mampfen lieber noch ein Maiskorn.

  • Kommentar von Produkttesterin Bratpfannenfrieda99:
    „Fischers Päppelmix mit Getreide esse ich am liebsten im Liegen. Das ist bei meinem Gewicht gelenkschonender.“


Hanseaten Premium Natur-Mix Testsiegel

Testbericht:

Der Premium Natur-Mix von Hanseaten wird in Klarsichttüten zu 350g für 2,99 Euro verkauft. Angepriesen wird er als Hauptfutter für Zwergkaninchen. Weil er so schön grün war, mussten die Öttis ihn aber trotzdem in ihren Einkaufswagen packen.

Die Inhaltsstoffe sind: pflanzliche Nebenerzeugnisse, Petersilie, Getreide, Brennnesselblätter (6%), Gemüse (6% Karottenscheiben), Sonnenblumenblütenblätter (0,5%), Mineralstoffe, Öle und Fette. Außerdem ist eine lange Liste ernährungsphysiologischer Zusatzstoffe angegeben, die die Öttis aber nur halbwegs verstanden haben, weil ihr Chemiebuch mal wieder irgendwo im Einstreu verschollen war.

Die Hanseaten-Mischung ist vom Erscheinungsbild schön grün und abwechslungsreich. Sowohl feste Halme, als auch kleine Blattkrümel sind vorhanden. Dazwischen tummeln sich kleine orangene Farbtupfer von den Möhrenscheiben. Erst auf den zweiten Blick erkennt man auch einen nicht zu unterschätzenden Anteil an groben Pellets, die auch einen Großteil des Gewichts ausmachen. Der Hauptbestandteil dieser Pellets dürften die pflanzlichen Nebenerzeugnisse sein, die ja laut Zutatenliste den größten Anteil am Hanseaten-Mix ausmachen. Um welche Nebenerzeugnisse es sich genau handelt (Reste aus der Bierherstellung? Melasse? Erdnussschalen?) ist leider nicht angegeben. Das lässt nichts Gutes erahnen.

Geschmacklich kam der Hanseaten-Mix so mittelprächtig an. Zwar suchte sich jedes Ötti etwas zum Mümmeln heraus, aber Begeisterung sieht bei Meerschweinchen anders aus – und das, obwohl ein beträchtlicher Getreideanteil enthalten ist, der bei Meerschweinchen normalerweise wie ein Suchtmittel wirkt.

Der Staubanteil war mit gut zwei Esslöffeln noch vertretbar. Leider waren die Blätter alle schon sehr klein zerbröselt, sodass diese nur noch aufgesaugt, aber nicht mehr richtig gemümmelt werden konnten.

Hanseaten Premium Natur-Mix

Testurteil

Ein Getreide-Kräuter-Mix mit undefinierbaren Resten aus der Lebensmittelindustrie, der nur mittelmäßig angenommen wird.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Hansa-Rohrstock:
    „Wenn schon ungesund, dann sollte es wenigstens richtig toll schmecken. Fehlanzeige – leider.“


HiO Krätermix Testlogo

Testbericht:

Der Kräutermix „Odenwald“ ist in losen Abfüllungen von 100g bis 1kg im Hasenhaus im Odenwald erhältlich. Der Name ist auf den ersten Blick etwas irreführend, da es sich nicht um eine reine Kräutermischung handelt, sondern einen bunten Mix aus Blättern, Ästchen, Kräutern und Blüten. Die Odenwaldmischung enthält Brennesselblätter, Apfelbaumblätter, Spitzwegerichblätter, Haselnussblätter mit Ästchen, Birkenblätter mit Ästchen, Hibiskusblüten, Löwenzahnkraut, Himbeerblätter und Ringelblumenblüten. Die einzelnen Bestandteile sind sehr gut zu erkennen, weil der Kräutermix im Gegensatz zu vielen anderen Kräutermischungen nicht fein zerschreddert ist, sondern schöne große Teile enthält. Die Blätter sind fast immer als Ganzes erhalten und crunshen lecker knusprig beim Verzehr. Die kleinen Ästchen sitzen überwiegend als Blattstängel direkt an den Blättern und sind kleine Knusper-Highlights. Die Hibiskus- und Ringelblumenblütenblätter bilden nette keine Farbtupfer in pink und gelb zwischen den grünen Blättern und sind ein Leckerchen für kleine Blumenfreunde.

Die Mischung riecht leicht fruchtig-aromatisch und enthält nur sehr wenig feine Krümel von zerbröselten Blättern. Der Kräutermix Odenwald ist vollkommen frei von ungenießbarem Staub.

Laut Hersteller handelt es sich um eine Futtermischung in Bio-Spitzenqualität, die sich aus eigenem Anbau und Wildwuchs zusammensetzt. Bei den Öttis kam der Kräutermix sehr gut an – und dies sicherlich nicht nur wegen der Bioqualität. Die crunshigen Blätter wurden als erstes von den Testessern unter lautem Geknuspere weggemümmelt. Auch die Ästchen kamen gut an. Nur die bunten Blütenblätter blieben etwas länger liegen.

Regelrecht günstig erscheint der Kräutermix Odenwald bei 2,50 Euro für 100g nicht gerade, allerdings ist dies bei teilweise wild gesammelten Kräutern auch nicht zu erwarten. Außerdem sind in der Mischung nur federleichte Inhaltsstoffe enthalten, sodass das Volumen auch bei geringem Gewicht relativ groß ist. Auf günstige Füllmittel, die das Gewicht der Mischung nach oben treiben (beispielsweise die häufig eingesetzten Pellets), wurde vollständig verzichtet. Somit erscheint der Preis angemessen.

HiO Krätermix im Nasentest

Testurteil:

Eine schmatzige und fruchtig duftende Mischung aus Blättern, Ästchen, Kräutern und Blüten in hoher Qualität, die bei den Öttis sehr gut ankommt.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Odenwaldjodlerin2000:
    „Ich möchte Urlaub im Odenwald machen, so lecker wie es da ist!“
  • Kommentar von Produkttesterin Raschelschnuffelknipsiblau:
    „Da ist für jeden was dabei: für Stängelknipser, Laubraschler, Kräuterhexen und Blumenschnüffler – und Schnüfflerinnen!“


Testlogo von JR Farm Wiesenkräter

Testbericht:

Die Wiesenkräuter von JR Farm sind eine bunte Mischung verschiedenster pflanzlicher Inhaltsstoffe in sehr unterschiedlichen Größen. Enthalten sind laut Hersteller: Brennnessel, Weizen, Erbsenflocken, Himbeerblätter, Ackerbohnenflocken, Melisse, Ringelblume, Petersilie, Erdbeerblätter, Hanselnussblätter, Karotten, Haselnusshölzer, Tomate, Paprika, Rotklee, Basilikum, Brennnesselwurzeln, Zucchini, Sonnenblumenblüten, Gurke, Gänseblümchen, Rosenblüten, Kornblume und Malve. Die Wiese, von der diese Mischung stammt, muss ziemlich wild bepflanzt sein…

Nahaufnahme von JR Farm Wiesenkraäter

Von den Blütenblättern sind in der Tüte nur wenige farbige Schnipsel zu entdecken – geschmacklich dürften sie daher nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Auffällig sind die langen Weizenhalme und die feinen Ästchen, die vermutlich von der Haselnuss stammen.

Flummi-Bummi Kaugummi

Die Öttis haben die Wiesenkräuter gerne weggeschmatzt und ließen keinen Bestandteil sichtbar liegen. Lediglich gegen Ende der Testphase blieben regelmäßig die vielen winzigen Krümel übrig, die sich im unteren Teil der Tüte angesammelt hatten. Werden die Krümelchen zu winzig, hat selbst ein Ötti irgendwann keine Lust mehr, die Dropszunge dafür anzustrengen. Von der Mischung verlor sich daher einiges im Einstreu-Nirvana. Bei dem stattlichen Preis von 2,69 Euro hatten wir uns Genuss bis zum letzten Blättchen erhofft.

Der Weizenanteil, der überwiegend aus Halmen, jedoch auch einem gewissen Anteil an Getreidekörnern besteht, kostete einen weiteren Punkt in der Ötti-Wertung.

Eine gesündere Mischung mit geringerem Getreideanteil ließe sich aus Einzelkomponenten günstiger zusammenstellen.

JR Farm Wiesenkraäter wird von Meerschweinchen Fips getestet

Testurteil

Eine schmackhafte und abwechslungsreiche, jedoch auch relativ teure Mischung, die zudem nicht ganz ausgewogen zusammengestellt ist.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester JR Fips-Farm:
    „Die Äste da drin fand ich toll. Richtig was zum Knuspern!“


Agathes Frühstück Testlogo

Testbericht:

Agathes Frühstück ist eine bunte Mischung, die im Hasenhaus im Odenwald in verschiedenen Verpackungsgrößen erhältlich ist und von der Schweinedame Agathe persönlich zusammengestellt wurde.

Bestandteile der Mischung sind laut Hasenhaus Kürbisflocken, Ringelblumen, Karotten, Erdbeerblätter, Erdbeeren, Pastinake, Apfel, Sonnenblumenblüten, Kiwi und eine Idee Fenchel.

Die Mischung riecht frisch blütig und nur minimal nach Fenchel. Optisch fallen in der gelb-orange-weißen Mischung vor allem die großen getrockneten Ringelblumenblüten auf, die unzerkleinert in großer Zahl vorhanden sind. Getrocknete Erdbeeren finden sich nur hin und wieder. Dies fanden die Öttis, die Trockenerdbeeren ohnehin ignorieren, nicht so tragisch. Viel mehr vermissten sie dagegen die Erdbeerblätter, die in unserer Tüte leider gar nicht zu finden waren. Dabei hatten sich die kleinen Blätterfreunde vor allem darauf gefreut. Dass auch keine einzige Kiwi zu entdecken war, konnte die Öttis dann kaum noch schocken.

Im Geschmackstest landete Agathes Frühstück im oberen Mittelfeld. Vor allem die Ringelblumenblüten kamen gut an und wurden stets als erstes verputzt. Doch auch die kleinen Trockenflocken von Kürbis, Apfel und Karotte wurden beim zweiten oder dritten Frühstück weggeknuspert. Regelmäßige Knuspergeräusche aus dem Schweinegehege konnten auch noch ein bis zwei Stunden nach der Essensausgabe vernommen werden.

Agathes Frühstück eignet sich gut als „Vorratsfutter“ für gefräßige Schweinchen, die ihr Frühstück normalerweise in 10 Minuten eingesaugt haben. Die etwas weniger beliebten Flocken und Krümel bleiben eine Weile liegen, scheinen aber dann doch so lecker zu sein, dass sie nach und nach vollständig weggeknuspert werden.

Für den Preis von 2,40 Euro erhält man 250g einer soliden und schmackhaften Futtermischung. Die Vergabe der Sterne fiel den Öttis nicht leicht, weil leckere Zutaten, die dann gar nicht dabei sind, eigentlich mindestens einen Stern Abzug bedeuten. Aber der Rest war auch so ziemlich lecker. Und die Agathe ist so nett. Und vielleicht hatten Erdbeerblätter gerade keine Saison. Und für drei Sterne war die Frühstücksmischung einfach zu lecker. Daher trotzdem: gerade noch vier Sterne.

Agathes Frühstück

Testurteil:

Eine abwechslungsreiche Futtermischung mit mittelleckeren und sehr leckeren Anteilen, die allerdings wegen der fehlenden Erdbeerblätter nur ganz knapp vier Sterne erhält.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Frühstücks-Fips:
    „Die Erdbeerblätter hat die Agathe bestimmt selbst weggefressen!“


Kunterbunter Blütenregen Testlogo

Testbericht:

Der Blütenregen aus dem Hasenhaus im Odenwald ist entgegen der Erwartung gar nicht nass, sondern ganz trocken. Die Mischung besteht aus Blüten folgender Blumen: Kamille, blaue und schwarze Malve, Ringelblume, Rose, Gänseblümchen, Sonnenblume, Kornblume, Hibiskus, Schlüsselblume, Wollblume (Königskerze), Lavendel und Lindenblüten.

Farblich überwiegen gelbe Blütenblätter. Blaue und rosa Blüten setzen hübsche farbige Akzente, die dem kunterbunten Namen alle Ehre machen. Nur Braun konnten wir als einzige Farbe nicht entdecken - und das ist auch gut so. Es sind sowohl ganze Blüten, als auch lose Blütenblätter im Blütenregen enthalten. Ein geringer Anteil feiner Krümel am Tütenboden schien überwiegend aus den Blüten der Kamille zu bestehen - etwas Sprühregen sozusagen.

Da die Blüten sehr leicht sind, ist auch der 100g Beutel schon eine ganz ordentliche Menge. Daher ist der Preis von 1,89 Euro für 100g sicher angemessen. Zudem sind wirklich wie versprochen ausschließlich Blüten enthalten und keinerlei sonstige Bestandteile, die das Gewicht auf günstige Weise in die Höhe treiben könnten.

Die Öttis waren bei der Blütenmischung stets eifrig dabei und haben sich vornehmlich den ganzen Blüten gewidmet, deren Blütenboden man herrlich zerknuspern und mümmeln kann. Das Blütenaroma scheint bei den Ötti-Dropszungen besonders gut anzukommen. Doch auch kleinere Blütenblätter wurden im Tagesverlauf stets zuverlässig aus den Ritzen der Korkröhre gesaugt, sodass kaum etwas verloren ging.

Scheinbar schmecken die Blüten recht intensiv. Jedenfalls ist zu beobachten, dass die Öttis nach einer gewissen Blütenmenge erst einmal eine kleine Pause einlegen müssen. Offenbar können Blüten nicht in unbegrenzter Menge verputzt werden. Ein gutes Heu sollte zwischendurch jederzeit zur Verfügung stehen – wie das Glas Wasser bei einer Weinverkostung.

Kunterbunter Blütenregen

Testurteil:

Eine naturbelassene und schmackhafte Blütenmischung, die ihr Geld wert ist und von den Öttis als Leckerbissen gerne eingesaugt wird.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Blumelani:
    „Blütenregen ist der einzige Regen, den ich gerne mag.“


Wutzgenuss Testlogo

Testbericht:

Wutzgenuss ist im Kaninchenladen im 500g oder 1kg - Gebinde erhältlich. Mit dem Preis von 3,89 Euro für 500g liegt die Mischung vollkommen im grünen Bereich. Allerdings hat Wutzgenuss nicht nur grüne Anteile, sondern auch weiße, orange und rosa-rote. Farbgeber sind: Pastinakenwürfel, Dinkel im Spelz, Haferkraut, Bio- Brennnesselblätter, Hagebuttenschalen, Möhrenwürfel, Rosenblüten, Gurkenscheiben, Petersilienstiele, Dillkraut und Goji-Beeren. Auffällig ist sogar für weniger sensible Menschennasen der besondere Duft, der vom Wutzgenuss ausgeht. Vor allem ein leichter Rosenduft sorgt dafür, dass es im Schweinezimmer beim Wutzgenuss viel weniger nach Wutz riecht, sondern mehr nach einem duftenden Rosenmeer. Scheinbar schmeichelt dieser – für Meerschweinchenfutter recht ungewöhnliche – Duft nicht nur der Menschennase, sondern auch dem sensiblen Schweineriechorgan, denn der Wutzgenuss ist bei den Öttis äußerst beliebt. Nicht nur zum Schnuppern, sondern zum Futtern. Anscheinend entfaltet sich das volle Duftaroma erst, wenn die duftige Mischung kräftig durchgekaut wird.

Wutzgenuss steht bei den Öttis sehr hoch im Kurs (Aktien sind längst vergriffen) und sogar die üblicherweise von den Öttis verschmähten Pastinakenwürfel wurden im Zuge der Wutzgenussvernichtung stets zuverlässig mit weggeknuspert. Vielleicht hat der leckere Wutzgenussduft die weniger beliebten Pastinakenwürfel aufgewertet, möglicherweise wurden sie in der Gier auch einfach mit hinuntergeschlungen. Die appetitanregende Wirkung des Wutzgenuss' zeigte sich sogar bei bisher ignorierten Heutunneln, die plötzlich weggefressen wurden, nachdem sie einige Male mit Wutzgenuss bestreut wurden. Vermutlich würden die Öttis auch einen Porzellanteller mitfressen, sobald Wutzgenuss auf einem solchen präsentiert würde…

Die anfängliche Skepsis der Öttis, ob ein Laden für Hasenartige tatsächlich eine wutzige Mischung für Rodentia anbieten kann, erwies sich als vollkommen unbegründet. Der Wutzgenuss (der übrigens in der Suchmaschine des Shops noch unter der alten Rechtschreibung „Wutzgenuß“ zu finden ist), trägt seinen Namen völlig zurecht.

Wutzgenuss

Testurteil:

Eine besonders appetitanregende Mischung aus Blättern, Halmen, Gemüse und Früchten mit einem angenehm rosigen Duft

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Wutzelani:
    „Wutzgenuss ist einfach dufte.“
  • Kommentar von Produkttesterin Flumminuss:
    „Wutzgenuss für Genusswutzen! Ganz ohne Nüsse.“

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Degu extralight  Testlogo

Testbericht:

Das Hauptfutter “Degu extra-light” von JR Farm ist in großen Beuteln mit satten 750g Inhalt für 7,79 Euro erhältlich. Laut Hersteller handelt es sich um ein Alleinfutter für Degus, doch aufgrund der Inhaltsangabe entschieden sich die Öttis, auch mal ein Degufutter zu verköstigen, um ihren kulinarischen Horizont zu erweitern.

Das Futter ist eine Mischung folgender Zutaten: Brennnessel, Haferkraut, Spitzwegerich, Sonnenhut, Erbsenflocken, Löwenzahn, Ringelblume, Ackerbohne, Kamille, Kanariensaat, Grassamen, Dinkelkraut, Heu, Topinambur, Karotte, Pfefferminze, und Melisse. Da laut Hersteller weder Zucker noch Getreide enthalten ist und das Futter als „extrakarge“ Mischung für Degus bezeichnet wird, hielten wir es für eine willkommene kalorienarme Abwechslung für die fülligeren Öttidamen (Namen werden selbstverständlich an dieser Stelle verschwiegen). Die getrockneten Ackerbohnen und Erbsenflocken sind nur vereinzelt zu entdecken und düften daher nicht allzu sehr ins (Schweine)gewicht fallen. Angesichts der Kanariensaat hatten wir zuerst leichte Bedenken, ob den Öttis vom Verzehr möglicherweise Schnäbel wachsen oder ob sie zum Fenstern hinausflattern. Dies bestätigte sich jedoch nicht.

Das Futter besteht aus mittelgroßen und kleinen Pflanzenteilen. Im unteren Beutelabschnitt ist leider auch eine nicht zu vernachlässigende Menge staubiger Reste, die nicht gemampft werden können. Ansonsten lassen sich die verschiedenen Pflanzen jedoch gut identifizieren. Es sind ganze Blüten enthalten und die Blattanteile sind in einem satten Grün. Geruchlich überwiegt die Pfefferminze.

Im Geschmackstest kam die Degumischung mittelmäßig an. Obwohl im Grunde viele schmatzige Dinge wie Ackerbohnen, Haferkraut und Löwenzahn enthalten sind, hielt sich die Begeisterung der Öttis etwas in Grenzen. Ob sie herausgeschmeckt haben, dass das Futter für Degus gedacht war? Ob Löwenzahn für Degus tatsächlich anders schmeckt als Löwenzahn für Öttis? Ob die Bezeichnung „karge Kost“ den Appetit schon im Vorhinein ausgebremst hat? Oder ob die Kanariensaat die Mischung geschmacklich doch so stark beeinflusst hat? Wir wissen es nicht. Aufgemampft wurde letztlich doch immer so gut wie alles, nur eben nicht in gewohnter Manier innerhalb von 30 Sekunden, sondern innerhalb von 10 – 15 Minuten. Was nicht in Sekundenschnelle eingeatmet wird, ist in Ötti-Fachkreisen schon als „mäßigschmatzig“ zu bezeichnen.

Deguextralight

Testurteil:

Eine öttitaugliche Degu-Futtermischung, die optisch einen guten Eindruck machte, jedoch geschmacklich nur im unteren Mittelfeld landete.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Deguextradick:
    „ Hmmm… *mümmelndschmatz*… schmeckt irgendwie ein bisschen kanariensaatig… *weitermümmel* Ach, wattsolls: Hau wech datt Zeuch!“
  • Kommentar von Produkttester Deguextrafips:
    „ Da ist so ein komisches Viech auf der Tüte. Ich hoffe, das ist da nicht drin. Ist das überhaupt vegan? “

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Wirbelchen

Testbericht

Wirbelchen ist eine Mischung aus dem Kaninchenladen, die in verschiedenen Füllgrößen erhältlich ist. Bestandteile sind Erbsenflocken, Spitzwegerich, Tomatenwürfel, Löwenzahnkraut, Brennnessel, Pastinake, gelbe Möhrenscheiben, Knollenselleriescheiben, Hagebutte, Dillkraut, Petersilie, Kamillenblüten, Kornblumenblüten, Rosenblüten, Ringelblume und Birnenblätter. Auf schwere Pellets, die das Gewicht in die Höhe treiben, wurde beim Wirbelchen komplett verzichtet. Es sind ausschließlich getrocknete Blätter, Kräuter und Blüten enthalten. Die einzelnen Bestandteile der Mischung sind auch für ungeübte Zweibeineraugen gut zu unterscheiden und es sind einige richtig große Blätter enthalten, die der Mischung ein schönes Volumen geben. Farblich ist die Mischung aus überwiegend grünen und weißen, roten, blauen und einigen gelben Anteilen sehr gelungen. Der Geruch ist dezent, aber angenehm kräuterfrisch.

Bei den Öttis wurde Wirbelchen ohne die öttitypische Eingewöhnungszeit sofort angenommen und restlos weggeschmatzt. Sowohl für die kleinen, feinen Blütenblätter, als auch für die großen teilweise feststieligen Blätter fanden sich begeisterte Abnehmer.

Die Öttis können Wirbelchen vorbehaltlos empfehlen, wundern sich nur über den Preis, der deutlich über dem gewohnten Niveau liegt. Da es genauso köstliche Mischungen bereits für ca. ein Drittel des Preises gibt, ziehen die Öttis einen Stern ab. Die würden nämlich für den gleichen Preis lieber anderhalb Kilo Wutzgenuss kaufen, als ein halbes Kilo Wirbelchen. Natürlich nicht wegen des Preises (Geld ist den Öttis völlig schnurz), sondern wegen des Gewichts...

Meerschweinchen Ilani und Flummi mampfen Wirbelchen

Testurteil:

Eine leckere, gesunde und optisch ansprechende Mischung, die den Öttis sehr gut schmeckt, die jedoch preislich deutlich höher liegt als vergleichbare Mischungen.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Muffin_die_Wirbellose :
    „Wirbelchen ist auch für Glatthaarmeerschweinchen sehr zu empfehlen.“
  • Kommentar von Produkttesterin Kapitalistin_Flummi :
    „Schmatzige Mischung für Schweine mit einem etwas größeren Geldbeutel.“

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Schlemmertöpfchen

Testbericht

Die Kräuter-Blüten-Gemüse-Mischung namens „Schlemmertöpfchen“ haben wir bei unserem Großeinkauf am Messestand der Kaninchenwerkstatt auf der Heimtiermesse in Hannover erstanden. Es handelt sich dabei um einen bunten Mix folgender getrockneter Zutaten: Spitzwegerich, Sonnenblumenblüten, Kornblumenblüten, Rote Bete, Broccoli, Ringelblumenblüten, Karotten, Haselnussblätter, Pfefferminze, Pastinake, Sellerie und Kürbis. Die Bestandteile sind auch vom Laien gut als solche zu erkennen. Kein „Einheitsbrei“, wie wir es schon bei vielen Mischungen erlebt haben, sondern eine deutlich strukturierte Mischung mit Würfelchen, ganzen Blättern und Blüten. Die Farben aller Zutaten sind auch ohne Farbstoffe ansprechend frisch und bunt.

Geruchstechnisch erinnerte uns das Schlemmertöpfchen ein wenig an Suppengemüse, was vermutlich hauptsächlich am Sellerie liegt. Die gesunde Hausmannskost bietet für jeden Schweinegeschmack etwas Passendes. Jedes Ötti beteiligte sich regelmäßig an den Schlemmerrunden. Die weniger beliebten Anteile wurden von den Öttis kurzerhand unter die Einstreu gepflügt – vielleicht in der Hoffnung, dass durch regelmäßige Düngung noch ein paar Pflanzen sprießen? Diese Hoffnung erfüllte sich zum Leidwesen der Öttis nicht….
Der Preis für die naturbelassene Mischung in guter Qualität ist mit 2,50 Euro für 250g angemessen.

Meerschweinchen Ninja mampft Schlemmertöpfchen

Testurteil:

Eine solide Kräuter-Blüten-Gemüse-Mischung aus naturbelassenen Zutaten, die von den Öttis nicht ganz vollständig, aber ohne Murren aufgemampft wurde.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Schlemmerfrieda :
    „Schmeckt ein bisschen wie Eintopf. Nicht übel, wenn es mal schnell gehen soll.“
  • Kommentar von Produkttesterin Suppen-Ninja :
    „Den Namen finde ich etwas übertrieben. Zum Schlemmen war ein bisschen zu viel Standardgemüse drin.“

Kaninchenwerkstatt
 - Denn ... ungesund war gestern!
Premium Natur-Mix getreidefrei

Testbericht

Der Premium Natur-Mix von Hanseaten ist in 600g-Beuteln für 3,99 Euro erhältlich. Es handelt sich laut Hersteller um ein getreidefreies Hauptfutter, das weder Zuckerzusatz noch Farb- oder Konservierungsstoffe enthält. Inhaltsstoffe sind pflanzliche Nebenerzeugnisse, Früchte, Petersilienstängel, Ginko, Hibiskusblüten und Mineralstoffe. Bei den Früchten scheint es sich überwiegend oder ausnahmslos um Äpfel zu handeln, denn außer getrockneten Apfelstückchen, die überwiegend aus Schale bestanden, konnten wir mit bloßem Auge keine weiteren Früchte im Natur-Mix entdecken. Auf den ersten Blick entdeckt man dagegen die teilweise recht großen Stängel, die vermutlich von der Petersilie stammen. Nach unten hin werden die Teile in der Tüte immer kleiner. Diverse Blattteile, die nicht näher zugeordnet werden können (bei denen es sich jedoch auch nicht im Ginko handelt), sind ebenfalls zu entdecken. Nichtfressbarer Staub ist nur in geringen Mengen am Tütenboden zu finden. Farblich ist die Mischung ansprechend in verschiedenen Grüntönen mit wenig bräunlichen Anteilen.

Meerschweinchen Ninja testet den Natur-Mix getreidefrei

Erst auf den zweiten Blick entdeckt man den recht großen Anteil an dunkelgrünen Pellets, der auch den Großteil des Gesamtgewichts ausmacht. Es handelt sich dabei um Pellets mit zwei unterschiedlichen Durchmessern. Vermutlich stellen diese Pellets überwiegend die pflanzlichen Nebenerzeugnisse dar, die laut Herstellerangabe den größten Anteil der Futtermischung ausmachen. 21,7% davon sind Luzerne, die restlichen 78,3% sind leider nicht weiter benannt. Somit bleibt völlig im Dunkeln, was den größten Anteil an Inhaltsstoffen dieses Futters ausmacht. Zwar KANN es sich bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen theoretisch um Stoffe handeln, die durchaus als Meerschweinchenfutter geeignet sind (zumindest wurde uns dies von Vertretern auf der Messe stets so versichert), ob es sich in diesem Fall allerdings um tatsächlich meerschweinchentaugliche Futtermittel handelt, lässt sich nicht herausfinden. Denn in die Kategorie pflanzlicher Nebenerzeugnisse fallen durchaus auch Reste aus der Lebensmittelindustrie, die ungesund für Meerschweinchen sind. Im Wasserbad zerfielen die Pellets sehr schnell und offenbarten, dass es sich nur um einen geringen Anteil wirklich „pflanziger“, feinfaseriger Inhalte im Sinne geschredderter Pflanzenteil handelt. Es bildete sich ein nicht näher zu definierender Brei, der zumindest nicht unmittelbar an typische Meerschweinchen-Futterpflanzen erinnerte.

Natur-Mix getreidefrei

Die Öttis fanden den Hanseaten Natur-Mix so mittelprächtig. Wider erwarten wurde der Teil der Mischung, der den Namen „Natur-Mix“ noch am ehesten verdient – nämlich die Blätter und Stängel – eher verschmäht und vornehmlich die Pellets weggeknuspert. Doch auch die Begeisterung dafür hielt sich in Grenzen. Erstaunlicher Weise machten die Öttis dabei einen ganz klaren Unterschied zwischen den beiden unterschiedlich großen Pelletsorten. Während die kleinen Pellets abgelehnt wurden, fanden sich für die großen Pellets sofort eifrige Abnehmer. Geschmacklich wären im Gesamturteil knapp drei Sterne möglich gewesen, die unvollständige Angabe der Inhaltsstoffe ließ den Natur-Mix jedoch schließlich auf zwei Sterne abrutschen.

Meerschweinchen Ninja testet den Natur-Mix getreidefrei

Die Fütterungsempfehlung des Herstellers von 30 – 50g pro Tier täglich als Alleinfuttermittel haben die Öttis selbstverständlich nicht eingehalten. Sie haben den Hanseaten Natur-Mix als kleine Ergänzung zu ihrem täglichen Speiseplan von reichlich Heu und einem Pfund Gemüse verputzt. Die empfohlene Portion von 30 – 50g haben sie sich alle gemeinsam geteilt. Die Begeisterung für den Natur-Mix wäre sicher größer gewesen, wenn wir ihn tatsächlich als Alleinfutter angeboten hätten, aber dies wollten wir den Testessern mit ihrem empfindlichen Verdauungssystem lieber nicht zumuten.

Testurteil:

Eine Futtermischung mit recht großem Pelletanteil, deren Inhaltsstoffe zum Großteil leider nicht deklariert sind und die geschmacklich bei den Öttis mittelprächtig angekommen ist.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Connykrümel:
    „Ich glaub, die kleinen Blattkrümel waren Brennnesseln“ *prüfend schmatz*
  • Kommentar von Produkttester Fips_der_Hanseate:
    „Die kleine, süße Schweinedame auf der Tüte hat mir gut gefallen – aber die war leider nicht dabei. “
  • Kommentar von Produkttesterin Ninja_Mamba:
    „In den großen Pellets waren viel schmatzigere Nebenerzeugnisse als in den kleinen Pellets.“

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Grainless Kamille Löwenzahn

Testbericht

Der "Snack plus" aus der Reihe Grainless von JR Farm in der Geschmacksrichtung "Kamille & Löwenzahn" ist in Tütchen zu 100 g für 3,49 Euro erhältlich. Laut Hersteller sind 87 % Löwenzahn, 5 % Kamille sowie Pfefferminze und Strohblumen enthalten. Es fällt positiv auf, dass die Zutatenliste vollständig und sogar mit Prozentangaben ausgestattet ist. Allerdings fragten sich die Öttis, ob die Mischung nicht eher den Namen "Löwenzahn-Kamille" verdient hätte, wenn Löwenzahn doch mit fast 90 % auch den Löwenanteil ausmacht.

Kamille konnten wir in der Mischung trotz intensiver Suche gar nicht entdecken. Der Kamillenanteil bestand wohl aus sehr kleinen Teilen. Blüten, die ja bei der Kamille das besondere Aroma ausmachen und auch büschelweise auf der Verpackung abgebildet waren, konnten jedenfalls ohne Elektronenmikroskop nicht aufgespürt werden. Dafür fielen die leuchtend orangen Strohblumen auf, die zwar prominent auf der grünen Blattmischung platziert waren, in der restlichen Mischung aber nicht aufzufinden waren. Die Öttis fanden das nicht weiter schlimm, denn die Strohblumen interessierten sie nicht die Bohne. Selbst nach wochenlanger Testphase lagen die Strohblumen noch unberührt (höchstens etwas plattgetrampelt) in der Einstreu herum.

Grainless Kamille Löwenzahn

Die grüne Blattmischung hatte schön große Blätter und praktisch keine Staubreste am Tütenboden. Die beigefügte Pfefferminze bestimmte die Geruchsnote.

Den Entspannungseffekt, der laut Hersteller von der Kamillen-Löwenzahn-Mischung ausgeht, konnten wir nicht bemerken. Auf der Verpackung heißt es: "Die speziellen Inhaltsstoffe der Kamille können sich positiv auf die Erholung ihres Tieres auswirken." Entweder waren die nicht auffindbaren (vermutlich winzigen) Kamillenanteile zu klein, um entspannend auf die Öttis zu wirken. Oder die Öttis waren einfach schon vor dem Genuss der Kamillenmischung entspannt und erholt (denn die Produkttests werden überwiegend am Wochenende durchgeführt), sodass eine weitere Verbesserung des Entspannungszustands der Öttis schlichtweg nicht möglich war.

Grainless Kamille Löwenzahn

Die Öttis haben die Löwenzahn-Kamillen-Mischung genauso gerne gefuttert, wie jede andere Löwenzahnmischung. Den hohen Preis von 3,49 Euro für gerade mal 100 g sahen sie nicht gerechtfertigt. Günstigere Mischungen schmeckten ihnen genauso gut.

Testurteil:

Eine sehr hochpreisige Löwenzahnmischung, deren namensgebende Zutat (Kamille) nicht auffindbar war und deren optischer Blickfang (Strohblumen) für die Öttis völlig uninteressant war.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Don_Camillo_Fips:
    „Löwenzahn essen ist immer entspannend. Da brauch ich keine Blumen.“
  • Kommentar von Produkttesterin poetische_Muffi:
    „Mehr Schein als Sein - das braucht kein Schwein. Da hau ich mir lieber Wutzgenuss rein.“

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Testlogo Salbei und Loewenzahn von JR Grainless

Testbericht

Die Blattmischung Snack plus in der Geschmacksrichtung Salbei & Löwenzahn aus der Grainless-Reihe von JR Farm ist in Paketen zu 100g für 3,49 Euro erhältlich. Es handelt sich um eine Trockenmischung verschiedener Grünpflanzen. Obendrauf liegen einige hübsche, farbige Strohblumen, die sich allerdings in der Mischung selbst nicht wiederfinden. Es werden wohl gezielt ein paar Blüten als optischer Blickfang oben auf die grüne Mischung gelegt.

Salbei im Testcenter

Die Blättermischung ist ansprechend grün und die Blätter ausreichend groß. Die Blätter sind noch als Ganzes zu erkennen und auch die Blattstiele sind enthalten. Laut Hersteller handelt es sich um eine Mischung aus 87 % Löwenzahn, 5 % Salbei, Pfefferminze und Strohblumen. Daher hätte die Mischung eigentlich den Namen Löwenzahn-Salbei verdient (und nicht Salbei-Löwenzahn), aber das hat wohl vermarktungstechnische Gründe. Immerhin sind beide Namensgeber in der Mischung enthalten. Vor allem die Minze macht durch ihr frisches Kaugummi-Aroma auf sich aufmerksam, doch auch den würzigen Salbei kann die geübte Nase erschnuppern. Insgesamt ergibt sich ein stimmiges Gesamtaroma, das auf die Öttis appetitanregend wirkte. Die getrockneten, grünen Blätter wurden jedes mal restlos mit großem Eifer weggemümmelt. Die Strohblumen wurden dagegen von den Öttis vollkommen ignoriert und im Langzeittest einfach plattgetreten. Für optischen Schnickschnack haben die Öttis scheinbar nicht viel übrig.

Salbei im Testcenter

JR Farm formuliert auf der Verpackung vorsichtig, dass sich die speziellen Inhaltsstoffe des Salbeis positiv auf die Atemwege des Tieres auswirken können. Solche schwammigen Aussagen sind vermutlich besser als hochtrabende Versprechen, die nicht eingehalten werden. Zumindest hat die Salbeimischung den Öttis gut geschmeckt und sie haben während und nach dem Genuss genauso entspannt geatmet wie vorher. Der Preis von 3,49 Euro für 100g ist für eine Löwenzahnmischung mit 5 % Salbei-Beimischung ganz schön heftig. Das optische Lockmittel – die farbigen Strohblumen, die sicher auch zum hohen Preis des Produkts beitragen – hatten letztlich für die Öttis überhaupt keinen Nutzen.

Testurteil:

Eine aromatische, leckere Löwenzahn-Salbei-Minz-Mischung, die allerdings wegen der nutzlosen Blüten-Zugabe preislich viel höher als nötig liegt.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttester Fips:
    „Die Strohblume kannst du dir an deinen Kaktus stecken. Oder sonstwohin.“
  • Kommentar von Produkttesterin Flummi:
    „Wie im YPS-Heft: Die Beigabe ist meistens Müll. Aber das YPS-Heft ist ganz spannend.“

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Blütenmix

Testbericht

Der Blütenmix von Alinas Nickelbande ist in verschiedenen Abfüllungen in durchsichtigen Tütchen erhältlich. Die Öttis hatten sich beim Tag der offenen Tür im Tierheim Bünde ein 100g-Beutelchen zum Probieren ausgesucht. Die Optik des Blütenmix ist ansprechend bunt. Es sind rote, blaue, gelbe, orangene und weinrote Blütenblätter zu sehen. In der Inhaltsangabe finden sich Rotkleeblüten, Lavendelblüten, Kornblumen, Ringelblumen, Hibiskusblüten, Rosenblütenblätter und Kamillenblüten. Vor allem die Lavendel- und Kamillenblüten verströmen ein sehr intensives Aroma, das stark an Omas Duftkissen erinnert. In der Mischung finden sich sehr viele vollständige Blüten – also Blütenkelch mit Stengel und Blütenblättern und dem gelben Blumenkrömmelzeugs in der Mitte, dessen Namen die Öttis nicht kennen.

Blütenmix im Testcenter der Öttis

Geschmacklich kam der Blütenmix bei den Öttis sehr gut an. Direkt beim ersten Probieren stürzte sich die ganze Schweinebande auf die Kostprobe und vernichtete sie innerhalb weniger Minuten. Nur feine Blütenblattkrümel und ein Teil der Lavendelblüten blieben auf der Korkröhre zurück. Entweder waren die Lavendelblüten etwas zu klein oder das Aroma war auf der Dropszunge doch etwas zu intensiv. Dennoch mundete den Öttis die Mischung insgesamt sehr gut. Vor allem die großen Blütenknospen wurden mit Vorliebe zuerst weggeknuspert.

Blütenmix im Testcenter der Öttis

Mit 2,50 Euro für 100 g ist der Blütenmix im gehobenen Preissegment anzusiedeln, jedoch ist dabei zu berücksichtigen, dass es sich um eine exquisite Auswahl feinster Zutaten in sehr guter, frischer Qualität handelt, die zudem auch sehr geringes Gewicht auf die Waage bringen. Auf günstige Beimischungen, die das Gewicht künstlich nach oben treiben könnten, wurde komplett verzichtet.

Testurteil:

Eine sehr duftige, hübsche und hochwertige Blütenmischung, die bei den Öttis geschmacklich sehr gut angekommen ist.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Lavendelani:
    „Lavendel ist super gegen Motten im Pelz. Aber essen muss ich das Zeug nicht unbedingt.“
  • Kommentar von Produkttester Mix-Fips:
    „Die großen Blüten mit Knusperboden fand ich am besten.“

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Bauerngarten

Testbericht

Der Sensitiv Bauerngarten von activa Natur plus wird in 100 g-Tütchen für 2,49 Euro angeboten. Der Beutel steckt in einer hübschen Pappschachtel, die ein Meerschweinchen, ein Kaninchen und irgendein weiteres, undefinierbares Kleinvieh zeigt. Es handelt sich beim Bauerngarten um eine recht klein gehäckselte, überwiegend grüne Blattmischung mit wenigen kleinen Farbakzenten in Gelb und Rosa.

Mit großem Interesse haben die Öttis die Inhaltsangabe des Bauerngartens gelesen: 80 % Löwenzahn, 10 % Ringelblumen, 5 % Möhren, 2 % Hibiskusblüten, 1 % Kamillenblüten, 1 % Rosenblütenblätter, 1 % Hagebutten, Pfefferminzblätter, Salbei, Johanniskraut und 0,05 % Malvenblüten. Die Öttis waren sehr erstaunt, dass im Bauerngarten sogar mehr als 100 % Inhaltsstoffe drin sind. So groß sah die Tüte gar nicht aus. Vermutlich sind Pfefferminzblätter, Salbei und Johanniskraut (ohne konkrete Mengenangabe) als Antimaterie enthalten, um insgesamt wieder auf stimmige 100 % zu kommen. Jedenfalls konnten die Öttis diese Inhaltsstoffe im Bauerngarten nicht finden – ebenso wenig wie Hagebutten und Möhren. Oder ist dieser kleine Würfel aus dem Spektralanalysenlabor ganz rechts etwa Möhre?

Bauerngarten in seinen Einzelbestandteilen
Sensitiv Bauerngarten in der Spektralanalyse in seine Einzelteile zerlegt

Geschmacklich kam der Bauerngarten bei den Öttis genauso gut an, wie die meisten anderen Löwenzahnmischungen. Allerdings waren sie etwas enttäuscht von der geringen Blattgröße. Die Öttis bevorzugen größere Pflanzenteile, die man wegknubbern kann. Feinkrümeliges Zeug findet weniger Begeisterung. Der Bauerngarten war insgesamt doch sehr stark zerkleinert (oder es sind von vornherein eher kleine Reststücke in der Mischung verwertet worden). Für den stolzen Preis von 2,49 Euro für gerade mal 100 g haben die Öttis schon deutlich hochwertigere Blütenmischungen gesehen. Schmatzigere Löwenzahnmischungen mit größeren Blattteilen gibt es von anderen Herstellern schon zu günstigeren Preisen.

Bauerngarten in seinen Einzelbestandteilen
Fips hat fürs Foto das größte Stück Löwenzahn aus dem ganzen Bauerngarten herausgesucht

Der Hersteller wirbt damit, dass der Bauerngarten ausschließlich in Deutschland von zertifizierten Betrieben mit höchsten Qualitätsstandards produziert wird. Darüber hinaus wird versichert, dass Natur plus keine Tierversuche durchführt, keine gentechnisch veränderten Bestandteile, keine Lock- und Farbstoffe sowie keine künstlichen Geschmacksverstärker und synthetischen Konservierungsmittel zusetzt. Gut zu wissen. Davon waren die Öttis ohnehin bei gutem Meerschweinchenfutter ausgegangen.

Testurteil:

Eine geschmacklich ordentliche, aber ziemlich kleinkrümelige Mischung, deren Preis im Vergleich mit anderen Produkten nicht gerechtfertigt erscheint.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Bäuerin_Muffi:
    „Vielleicht hätten die doch mal Tierversuche machen sollen. Dann hätte ich ihnen gesagt, dass die Blätterkrümel viel zu klein sind.“
  • Kommentar von Produkttesterin Spektralanalyselani:
    „Enthält keine Lockstoffe außer Löwenzahn.“
  • Kommentar von Produkttester Mathematikprofipssor:
    „Mir haben die minus 0,05 % Salbei am besten geschmeckt. Schade, dass davon nicht noch weniger drin war.“

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Klostergarten

Testbericht

Der Sensitiv Klostergarten von active Natur plus war kaum vom Bauerngarten vom selben Hersteller zu unterscheiden. Gleiches Verpackungsdesign: komische, haarige Typen auf einen Baumstamm draufretuschiert. Gleiche Füllmenge: 100 g. Gleicher Preis: 2,49 Euro. Fast identische Inhaltsstoffe: 80% Löwenzahn, Ringelblumen, 5 % Melissenblätter, 5 % Kamillenblüten, 5 % Möhren. Die Melissenblätter anstelle der Minze haben aus dem Bauerngarten einen Klostergarten gemacht. Und bei der Ringelblume fehlt die Mengenangabe (vielleicht um es ein bisschen spannend zu machen?).

Klostergarten im Test

Die Öttis fanden den Klostergarten ähnlich (wenig) spannend wie den Bauerngarten. Löwenzahnmischungen mümmeln sie immer weg, wenn sie nicht gerade nach Pups schmecken. Ob zwischen den Löwenzahnkrümeln dann 5 % Minze oder Kamille herumfliegen, stört sie wenig. Nur die geringe Blattgröße hat die Öttis auch beim Klostergarten gestört, denn ein ordentlicher Teil der feinkrümeligen Mischung verschwindet auf Nimmerwiedersehen in der Einstreu. Das sollte bei einem Produkt in der Preisklasse eigentlich nicht der Fall sein.

Klostergarten im Test

Testurteil:

Eine wenig aufregende Standard-Löwenzahnmischung zum großen Preis bei kleinen Krümeln.

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Klosterfrau-Melissenmuffi:
    „So einen Klostergarten hatte ich mir schmackhafter vorgestellt. Mach noch Baldrian rein, dann schlafe ich direkt beim Essen ein.“
  • Kommentar von Produkttester Bruder Fipsinius:
    „Noch ein Grund, nicht ins Kloster zu gehen.“

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Zupfelschmaus

Testbericht

Zupfelschmaus aus dem Kaninchenladen ist eine Gemüse-Kräuter-Blütenmischung, die nicht nur hübsch aussieht und aromatisch duftet, sondern auch noch hervorragend schmeckt. Die naturbelassenen Bestandteile von Zupfelschmaus sind: Pastinake, Möhrenwürfel, Kamillenblüten, Kornblumenblüten, Ringelblumenblüten, Rosenblüten, Fenchelsamen, Spitzwegerich (grob geschnitten), Petersilienstiele, Heidelbeerblätter, Malvenblätter, Sonnenblumenblüten, Dillstiele und Salbei.

Bestandteile von Zupfelschmaus

Die Öttis haben eine Tüte mit 500 g Zupfelschmaus im Wert von 6,29 Euro erhalten und haben sich umgehend darüber hergemacht. Die Mischung enthält verschieden große Würfel, Blätter und Blüten, die farblich fast den kompletten Regenbogen abdecken und geruchlich mindestens ebenso vielfältig daherkommt. Es überwiegt ein rosiger Duft, der an Wutzgenuss erinnert und bei den Öttis sofort Heißhunger ausgelöst hat. Dabei war zu beobachten, dass die Blüten- und Blattanteile leicht bevorzugt wurden. Doch auch die Gemüsewürfelchen, die vermutlich den ansprechenden Blütenduft angenommen hatten, wurden eifrig mit verputzt. Trotz der vielen verschiedenen Inhaltsstoffe, die auch mit bloßem Auge gut zu erkennen und zu unterscheiden sind, wurde die Zupfelschmausmischung ohne Ausnahme restlos weggemümmelt.

Gut 6 Euro für ein Pfund dieser hochwertigen, schmackhaften Mischung, die auch noch vorbehaltslos als gesund eingestuft werden kann, fanden die Öttis völlig in Ordnung. Sie würden sich Zupfelschmaus jederzeit gerne wieder schenken lassen oder auch mal wieder eine Lastwagenladung voll von ihrem Taschengeld bestellen. Dann läßt sich beim Lieferanten bestimmt auch noch ein kleiner Preisnachlass raushandeln.

Flummi testet Zupfelschmaus

Testurteil:

Eine Gemüse-Kräuter-Blütenmischung, die die Öttis in jeder Hinsicht voll überzeugt hat. Absolute Kaufempfehlung!

Kommentare

  • Kommentar von Produkttesterin Schmauselani:
    „Der Schmupfelzaus ist superlecker und total schön bunt und duftig. Nächstes mal würde ich gleich die Kilo-Tüte nehmen. Oder zwei.“

Lange Krümel aus Gras nennt man auch Heu!
Und schlechtes Heu erkennt man an vielen Krümeln!


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