Die etwas andere Meerschweinchenseite
  Promi-Schweine
 

Promi-Schweine

Meerschweinchen fristen oft ein trostloses Dasein in ehemaligen Legokisten unterm Kinderbett. Und warum? Weil sie niemanden mehr interessieren. Sie geraten einfach in Vergessenheit und man erinnert sich erst wieder an sie, wenn regelmäßiges Lüften den unangenehmen Geruch, der aus der Kiste strömt, nicht mehr beseitigt. Aber es gibt auch andere Schweine. Die Stars, die Promis, die Celebritys unter den Meerschweinen. Und diese wollen wir hier in einer Art Walk of Pig vorstellen - aber nicht um die vergessenen Schweine weiterhin zu vergessen, sondern um zu zeigen, dass man mit etwas Mühe aus so einem kleinen, langweiligen Plüschdings einen kleinen Superstar machen kann. Auch wenn es nur der eigene, persönliche Star im Herzen ist. Denn jeder kann „heimliche“ Berühmtheiten zu Hause haben ohne sie gleich zum Superstar-Casting zu schicken, ihnen eine Filmrolle zu verschaffen oder ihnen eine Homepage zu basteln.

Eine kleine Anmerkung noch zur Auswahl und Reihenfolge. Die Reihenfolge ist zufallsbedingt und die Wertigkeit ist teilweise nicht mit dem Grad der Berühmtheit gleichzusetzen. RTL z.B. ist vielen bekannt, aber ob das mit einem hohen Wert gleichzusetzen ist, stellen wir mal dahin. Trotzdem möchten wir unseren Walk of Pig mit unserer persönlichen Nr. 1 beginnen.

Die Brain

Was dieses kleine Schweinchen 1999 ausgelöst hat, ist wohl unvergleichlich in der Schweinewelt. Die suggestive Kraft dieser kleinen Dame muss dermaßen stark gewesen sein, dass die Gurkengeber gar nicht anders konnten, als hochwertige und lesenswerte Informationen zu sammeln, um sie dann der übrigen Schweinewelt zur Verfügung zu stellen.
Hätte es die kleine Brain nicht gegeben, würden vielleicht heute noch 100er Käfige mit Nagermischmaschfutter zum Standard in der Meerschweinchenhaltung zählen.
Unser ewiger Star mit einem Sonder-Öscar fürs Lebenswerk.

Die kleine Brain

Die Wikipedia-Schweine

Für viele sind es einfach nur namenlose Lexikon-Schweine. Trotzdem gehören diese Meerschweinchen zu den vermutlich meistgesehenen Öttis im Internet. Auch die „Bilderklau“-Rate dürfte bei keinen anderen Meerschweinchen so hoch sein.
Daher werden die Wikipedia-Schweine mit der Massen-Medaille ausgezeichnet.

Wikipedia Meerschweinchen

Das Hühnchen

Kaum ein Meerschweinchen hatte mit seiner Lebensgeschichte so viele Herzen berührt. Obwohl taub und blind geboren, schaffte sich das Hühnchen doch irgendwie seinen Platz in der Schweinewelt. Sie hat ein Mahnmal für Menschen geschaffen, die keine Ahnung vom Züchten haben und es einfach mal ausprobieren wollen.
Leider ist die Homepage inzwischen nicht mehr erreichbar (Juli 2015).
Und damit das Hühnchen seinen Preis auch wahrnehmen kann, verleihen wir ihm postum den Geruchs-Pokal mit Gurkenduft.

Das Hühnchen

G-Force

Bei kaum einen Film hatten wir so viel Sorge und so wenig Lust ihn zu sehen. Würde der Findet Nemo oder 101 Dalamatiner-Effekt nun auch bei Meerschweinchen einsetzen? Wollen jetzt alle minderbemittelten Leute Meerschweinchen haben, nur weil Walt Disney einen Animationsfilm in die Kinos gebracht hat? Leider- oder zum Glück? - haben wir keine verlässlichen Daten oder Berichte zu diesem Thema finden können. Positiv anzumerken ist, dass wir nach kurzer Zeit gar nicht mehr gemerkt haben, dass es sich bei den Figuren um Meerschweinchen handelt. Auf zwei Beinen gehend, mit Helm, Brille oder in einem Fahrzeug fahrend, wirkten die Protagonisten selten wie richtige Meerschweinchen. Hoffentlich hat das die Zielgruppe dieses Films ebenso gesehen und ist nicht direkt nach dem Kinobesuch noch mal flux in den Zoohandel gefahren und hat sich nen Hamster, nen Meerschweinchen und ne Maus in Zeitungspapier einpacken lassen... Warum bleibt man bei Kino-Fabeln nicht einfach bei Tieren, die offensichtlich nicht als Heimtiere gehalten werden können (Robin Hood/Fuchs, Dumbo/Elefant, Baghira/Panther, Melman/Giraffe)?
Und was für einen Preis erhalten die G-Force Animationsschweinchen? 10 Euro! Das dürfte der ungefähre Eintrittspreis ins Kino gewesen sein.

Glubschi

Cayenne

2006 musste ein Versprechen eingelöst werden. Sollte das mit unserer gemeinschaftlichen Wohnung klappen und sollte sich irgendwo ein geeigneter Platz finden, werden Meerschweinchen mit einziehen. Da aber keine Meerschweinchen einfach so gekauft werden sollten und sich der Wissensstand noch auf Mittelalter-Niveau befand, wurden erst einmal Foto-Schweinchen verschenkt. Ahnungslos wurden irgendwelche, vermeintlich hübschen, Tiere aus dem Internet geklaut, auf Fotopapier gedruckt und zu einem Gutschein gebastelt. Inzwischen sind echte Meerschweinchen mit in die WG gezogen, aber eines der Gutschein-Schweine hängt immer noch am Küchenschrank. Und wenn man so will, war Cayenne unser erstes Schweinchen. Auch wenn sie recht dünn war, nur in der Küche rumhing und uns nicht einmal gehörte.
Und auch wenn es sich etwas seltsam anhört, zeichnen wir sie mit dem Küchen-Cup aus. Denn jeder Besucher der erst in unsere Küche kommt fragt: “Ach, haben Sie Meerschweinchen?“

Meerschweinchen Cayenne an unserem Küchenschrank

Frau Meier

Frau Meier löste viele Fragen aus und machte es sich zur Aufgabe, diese niederzuschreiben. Daraus ist im Lauf der Jahre eine Art Meerschweinchen-Datenbank entstanden, die eher einer medizinischen Facharbeit als einer „Ach sind die süß" *blink*-Internetseite ähnelt.
Für ihr Werk bekommt Frau Meier postum den Medizin-Knobelpreis verliehen.

Frau Meier

Bommel

Bommel war eine ganz schön arme Sau. Oder war es ein Bock? Zumindest erlangte Bommel deutschlandweite Bekanntheit durch seine Kurzauftritte in der Fernsehserie „Ich heirate eine Familie“, die Mitte der 80er Jahre im ZDF lief. Leider konnten wir nicht alle Folgen sichten, aber in einer Folge durfte Bommel in einem Aquarium wohnen, welches größentechnisch stark an unser Triops-Becken erinnert und einen tollen Salzleckstein hatte. Wir hoffen, dass Bommel inzwischen am Ende der Regenbogenbrücke ein besseres Leben führen kann und verleihen ihm den Trostpreis für arme Schweinchen.

Meerschweinchen Bommel

Die Sachserschweine

Prof. Dr. Norbert Sachser erforscht seit vielen Jahren das Sozialleben von Meerschweinchen. Ob diese Art Forschung nun sinnvoll oder wünschenswert ist, mögen wir nicht beurteilen. Allerdings ist in der Theorie ein Beruf, in dem man den ganzen Tag Öttis beobachten kann, schon was Tolles.
Emil, Kalle und Lotte erhalten stellvertretend für alle Sachserschweine den Ötti-Labor-Forschungspreis.

Glubschi

Glubschi spielte eine Nebenrolle in dem Kinderfilm "Bedtime Stories" und fiel besonders durch seine extrem vergrößerten Augen auf. Da Glubschi nicht vernünftig gehalten und eigentlich nur für plumpe Späße benutzt wurde, braucht sich kein Schweinefan diesen Film antun. Der Film übersteigt nie das "kann ich nebenbei beim Bügeln gucken" Niveau und selbst dann ist die Pulloverfalte manchmal noch interessanter.
Stellvertretend für den Produzenten Disney überreichen wir Glubschi den Bügel-Button.

Glubschi

Bock auf weitere Rampensäue?


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